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  • Hier die Ankündigung für den gerade erst organisierten Kurs von Kristina Künzel (Schäferpfeifen): Habt Ihr Lust auf mehrstimmige Dudelsackmusik, größtenteils 3-stimmig? Dann möchte ich Euch einladen, aus verschiedenen Tanzmusikquellen, hauptsächlich des 16. und 17. Jahrhunderts, mehrstimmig komponierte Musik zu spielen. Wir werden Material von William Brade, Pierre Phalèse, John Playford, Henry Purcell und noch weiteren erkunden und den Reiz des Zusammenklanges der einzelnen auskomponierten Stim…

  • Zu dem heute vorgestellten Stück erreichten uns unabhängig voneinander zwei Einsendungen, wobei die Spielstilistik hörbar von unterschiedlichen Ideen zum "dazugehörigen" Tanz geprägt ist. Wir finden das spannend und ein schönes Beispiel dafür, wie wichtig die Rolle des Musikers und seiner musikalisch-tänzerischen Vorstellung gerade bei der Interpretation von recht simplen Tanzmelodien ist. Diese Melodien erscheinen ja auf den ersten Blick oft eher langweilig. Aber eben nur solange, bis man ihnen…

  • @Ralph: Was hast du für einen Schlauch genommen? Auch wieder ID 2mm / AD 3mm? Wenn ja, wie hast du den mit dem Manometer verbunden? Die gelieferten Anschlüsse sind ja erstmal nicht wirklich dicht (bei mir jedenfalls). Spielt dein Pipe Major nicht ein härteres Blatt? Kannst du nicht bei dem mal messen?

  • Hier die aktualisierte Übersicht über Ralphs Messungen: marktsack.de/community/index.p…3efd9a61543fe5790120786d8 Für alle die selbst messen wollen: das Abdichten des Anblasschlauches am Manometer ist sehr wichtig. So wie es geliefert wurde, ist das Ding undicht! Hab daher auch meine Schäferpfeifen erstmal aus der Übersicht rausgenommen. Zu den gesundheitlichen Aspekten bei Bläsern, bei denen der Anblasdruck eine Rolle spielt, hab ich noch ein paar Artikel gefunden: Blasinstrumente und Augendruck…

  • Zitat von Arno: „Der Aufwand ist - Wenn man mal ein Manometer hat, welches eigentlich amtlich geeicht sein sollte (der Vergleichbarkeit wegen) und ausreichend genau ist, also wie die Instrumente auch nicht unbedingt aus fragwürdiger Quelle stammen sollte, sehr überschaubar. “ Das Manometer wird leider ohne Datenblatt geliefert, dem man Angaben zur Genauigkeit entnehmen könnte. Hersteller ist die Firma Fazzini (Krankenhausausstatter). Für die (vermutlich) baugleichen Manometer zum Blutdruckmessen…

  • Dudelsackspielen und Gesundheit

    _thomas_ - - ... und der ganze Rest

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    Explizit so gemeint war das nicht. Es gibt ja immerhin die Empfehlung deines Arztes. Für mich wäre naheliegend, dass mit dem zu besprechen. Und herauszufinden, was genau hinter seiner Aussage "dass Bläser zu der Gruppe von Menschen gehören, die früher sterben…“ steckt und ob du irgendeine besondere Disposition hast, die zur generellen Vorsicht Anlass gibt. Allgemein finde ich aber schon interessant, ob (oder welche) Dudelsäcke eher am oberen Ende der bei Blasinstrumenten auftretenden Drücke betr…

  • Dudelsackspielen und Gesundheit

    _thomas_ - - ... und der ganze Rest

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    Hier die Zusammenfassung einer medizinischen Untersuchung zum hier angesprochenen Ausgangsthema: Pneumologische Aspekte des Musizierens auf einem Blasinstrument - physiologische, pathophysiologische und therapeutische Gesichtspunkte Wie sich Dudelsäcke aufgrund der Druckverhältnisse im Mund in die "normalen" Blasinstrumente einordnen lassen, wissen wir nicht. Die Druckverhältnsse im Mund des Spielers bei Orchesterinstrumenten sind untersucht und z.B. hier dargestellt: Schultze-Florey, Andreas / …

  • Dudelsackspielen und Gesundheit

    _thomas_ - - ... und der ganze Rest

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    Der Bundesverband der Unfallkassen gibt Informationsblätter zu gesundheitlichen Risiken verschiedener Berufsgruppen heraus "GUV-Informationen"). Für Musiker ist das die GUV-Information GUV-I 8626, die z.B. hier zu finden ist. Im Abschnitt Bläser/Herz-Kreislauf-Belastungen finden sich die entsprechenden Informationen. Was ich mich frage, ist, ob der Anblasdruck im Mund- und Atemtrakt bei Dudelsäcken überhaupt nur andeutungsweise in den Bereich kommt, in dem er bei Holz oder gar Blechbläsern liegt…

  • Sieben (!) Kurse plus zwei Spezialkurse in wunderbarer Atmosphäre im mittelalterlichen Mühlhausen- neben zwei reinen Dudelsackkursen für g/c-Instrumente (halbgeschlossen) bei Christoph Pelgen und Matthias Branschke, gibt es auch zwei Ensembleworkshops bei Daniela Heiderich (Balfolkensemble für Einsteiger) bzw. Vivien Zeller (Neues aus deutschsprachigen Landen) in denen auch Dudelsackspieler willkommen sind. Eine Besonderheit in Mühlhausen sind die beiden Spezialangebote für Unterricht einzeln od…

  • Heute gibt es zwar keinen Dudelsack, aber mit einer Drehleier immerhin ein Borduninstrument. Und - alle heute erwähnten Stücke sind ganz prima auf Schäferpfeife und auch auf Säckpipa spielbar. Und machen süchtig. Mich zumindest . Die heute vorgestellte Melodie wird möglicherweise von einigen als merkwürdig empfunden. Es ist mal wieder eine der Melodien, die eine Taktanzahl aufweist, die nicht durch vier teilbar ist und außerdem noch ungerade. Im vorliegenden Fall trifft daszumindest auf den 5-ta…

  • Zitat von Henk Slaats: „was momentan bei euch in Deutschland alles an traditionellen Melodien zu Vorschein kommt ist echt erstaunlich “ Naja, ich würd sagen, dass es sowas gibt, wird jetzt einfach stärker wahrgenommen. "Onkel Ewert" hat Merit Zloch z.B. schon 2003 (also vor fast 15 Jahren) ausgegraben. Stücke daraus werden seitdem von verschiedenen Bands gespielt, sind absolute Sessionhits, werden auf workshops und im Unterricht weitergegeben, stehen in verschiedenen Notensammlungen (z.B. Von Si…

  • Passend zur Onlinestellung des "Notenbuch des Onkel Ewert" vor ein paar Tagen, gibt es heute daraus: Matrosentanz, gespielt von Ernst Poets (Konzertina) Im ursprünglichen Notenbuch hieß das Stück übrigends "Madolet". Fritz Jöde, der das Stück vor etwa 80 Jahren abschrieb und bearbeitete, hat auch gleich noch denTitel zurechtgerückt. Nun gut, für "Onkel Ewert" (Tanzmusiker und der Schreiber der Noten) war es vermutlich einfach nur "Madolet". Das Stück geht übrigends ganz prima auf der Schäferpfei…

  • Ich wollte nur mal sagen, dass...

    _thomas_ - - Zum Universum

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    Zitat von Abraxas: „Wenn alles an den Wänden hängt, mach ich nochmal ein Bild... =) “ Ja mach mal und schreib mal, wie es dann klingt. Bin gespannt.

  • Ich wollte nur mal sagen, dass...

    _thomas_ - - Zum Universum

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    Zitat von Abraxas: „... nach über 4 Wochen Produktions-/Wartezeit fast alle neuen Akustikelemente für das Projektstudio angekommen sind. Jetzt fehlen noch zwei weitere Breitbandabsorber und dann müssen die Elemente nur noch an die Wand. “ Was sieht man denn da auf dem Foto konkret? Also wie aufgebaut und wie und wo montiert?

  • Täterätää, und Tusch für den ersten Bock auf TradTanzMusik! Kontratanz Nr. 4, Graz, vermutlich 18. Jh., gespielt von Christian Scharmann (Bock in F). Das Stück findet sich in handschriftlichen Stimmbüchern im Bestand des Archivs des Musikvereins für Steiermark und des Landeskonservatoriums in Graz. Kontratänze waren auch hier mal sehr verbreitet - das zeigen zumindest die zahlreichen Melodien in alten Handschriften, die auf Namen wie z.B. Contra, Quadrille, Angloise hören. Heute werden sie hierz…

  • Nach den vielen Saiten der letzten Veröffentlichungen wird es mal wieder Zeit für einen Dudelsack. Diesmal Mudder Witsch, gespielt von Ralf Gehler (Schäferpfeife in G/C) "Mudder Witsch, Mudder Witsch kiek mi mol an, wo ick den Bummelschott'sch tanzen kann. Eenmal up de Hacken, eenmal up de Teen, ei Mudder Witsch wo geit dat scheen." Mudder Witsch, manchmal auch Modder Witsch, gehört wohl zu den in Norddeutschland bekanntesten Tanzmelodien. 1868 beschreibt der Tierarzt Christian Gilow eine meckle…

  • Hallo Henk, ja, die de Gruytters -Parallele kenne ich. Merkwürdig an der finde ich den gegenüber den anderen Quellen verschobenen Takt. Hier hat das Stück einen mit dem Grundton beginnenden Auftakt und die erste eins wird von der Terz gebildet. Die anderen Fassungen die ich kenne, fangen alle "ordentlich" mit dem Grundton auf der eins an. Vielleicht finde ich es auch nur merkwürdig, weil die anderen Fassungen inzwischen in mein Gehirn quasi eingefräst sind. Im Buch finden sich einige schöne Menu…

  • Zitat von Kristof: „„Oude en nieuwe Hollantse Boeren lietjes en Contredansen, Band 2“ gibt es als Google Book zum Einsehe und Downloaden: Link zu Google Books “ Hm, verwirrend. Das sind unterschiedliche Werke, die aber gleich heißen. Bei meiner stichprobenartigen suche bin ich jedenfalls nur auf ein Stück gestoßen, das (als Variante) in beiden vorkommt (Keysers Swaart 340. - 265. Keysers weert). Auch ist die Bezeichnung Band 2 (von google) wohl falsch, auf dem Titel steht jedenfalls VI. Deel was…

  • Danke für die Infos. Für alle die es interessiert: Die "oude en nieuwe hollantse boerelietjes en conterdansen" ist eine Sammlung von nicht weniger als 996! Stücken, aufgeschrieben vermulich in der Zeit von 1700 bis 1716. Ein als "Conterdans" bezeichnetes Stück, dass der Schartlusie ähnelt kann ich zwar nicht finden, nach einem Überfliegen der Noten auch nicht unter einem anderen Titel. Es sind aber sehr viele, wie ich finde sehr schöne Stücke darin. Auch vieles in dorisch, was die Marktsackfrakt…

  • Hallo Henk, "Menuet-Conterdans" klingt ja spannend, einfach weil Menuette ja üblicherweise im 3/4 sind, die Schartlusie und Verwandte aber ja defintiv nicht. Mir sind aber auch schon als Walzer bezeichnete Stücke im 2/4 Takt untergekommen, also mich überrascht in der Hinsicht da nicht mehr viel. Wann war den "früher" bzw. "damals"? Die Suche nach "Menuet-Conterdans" liefert 't Kliekske (Band u.a. mit Herman Dewit als Dudelsackspieler). Auf der CD "De Zavelboom" von 1990 ist ein Stück mit diesem …