Fingerhaltung untere Hand

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    • Fingerhaltung untere Hand

      Hallo zusammen,

      mal eine hoffentlich nicht allzublöde Frage.

      Ich habe seit Samstag eine Schäferpfeife (Schulinstrument von thorsten
      tetz) und frage mich, wie ich mit der unteren Hand greifen "muss".


      Fingerkuppel bzw. drittes Glied oder das Mittelglied. Ich komme mit dem
      2. Fingerglied bei der unteren Hand besser klar falls man mal das F
      greifen muss (sonst kommt mein kleiner Finger nicht wirklich ans
      unterste Loch). Es lässt sich zwar alles besser mit dem obersten
      Fingerglied abdecken, aber dann aufs F zu kommen...


      Danke im Voraus.


      Gruß
    • Mawen schrieb:

      Ich habe seit Samstag eine Schäferpfeife (Schulinstrument von thorstentetz) und frage mich, wie ich mit der unteren Hand greifen "muss".


      Fingerkuppel bzw. drittes Glied oder das Mittelglied. Ich komme mit dem
      2. Fingerglied bei der unteren Hand besser klar falls man mal das F
      greifen muss (sonst kommt mein kleiner Finger nicht wirklich ans
      unterste Loch). Es lässt sich zwar alles besser mit dem obersten
      Fingerglied abdecken, aber dann aufs F zu kommen...
      Glückwunsch zum Schulinstrument!

      Hast du einen Lehrer oder zumindest das Buch „Dudelsack spielen“ von Boulanger? Da werden solche Fragen erklärt und auch auf Fotos gezeigt.

      Kurz zusammengefasst kann man aber sagen: Wenn alle Löcher abgedeckt sind und du nicht sofort einen Krampf in der Hand bekommst, ist schon mal Vieles nicht falsch.

      Ich habe ziemlich kurze Finger und spiele in der Oberhand mit den Fingerkuppen (weil ich das von anderen Instrumenten so gewöhnt bin) und mit der Unterhand ziemlich flach. Damit komme ich mit dem rechten kleinen Finger auf das F-Loch und der Rest liegt so, wie es gerade passt. Das ist mit dem Zeigefinger eher noch die Fingerkuppe, beim Mittelfinger das mittlere Fingerglied, beim Ringfinger ziemlich genau auf dem obersten Gelenk. Da meine Finger nicht besonders dünn sind, ist das Loch für den Ringfinger trotzdem dicht – mit knochigeren Fingern würde am Gelenk vermutlich die Luft irgendwo entweichen können :)
      Gruß,
      Kristof

      folk.jankristofschliep.com
      jankristofschliep.com

      ____________________________

      Wird man einem Dudelsack vorgestellt,
      so redet man ihn selbstverständlich so
      lange mit "Siedelsack" an, bis einem
      offiziell das "Du" angeboten wird!


      :rofl:
    • Vielen Dank für die Tipps. Damit ist mir geholfen.

      Ja habe einen super Lehrer für Hümmelchen, Blockflöte und Whistles. Meine Schäferpfeife wird aber auch die erste sein die er in der Hand hat^^

      Das Buch habe ich auch von Ihm. War mir nur nicht ganz sicher ob die Instrumente komplett gleich gegriffen werden.

      Bin ohnehin überrascht wie leicht die Schäferpfeife sich spielen lässt (was die Stabilität angeht). Hin und wieder macht das ganze schonmal komischste Geräusche (zu viel Druck oder irgendwas nicht richtig abgedeckt, bin da ab und zu nicht so ganz sicher da sich alles richtig anfühlt).

      Aber was Stabilität des Borduntons angeht ist es sogar angenehmer als bei einem Hümmelchen.

      Gruß
    • Mawen schrieb:

      Bin ohnehin überrascht wie leicht die Schäferpfeife sich spielen lässt (was die Stabilität angeht). Hin und wieder macht das ganze schonmal komischste Geräusche (zu viel Druck oder irgendwas nicht richtig abgedeckt, bin da ab und zu nicht so ganz sicher da sich alles richtig anfühlt).

      Aber was Stabilität des Borduntons angeht ist es sogar angenehmer als bei einem Hümmelchen.
      Du kannst alles aus dem Boulanger-Buch 1:1 auf die Schäferpfeife übertragen!

      Und was den Druck angeht: Du hast ein Tetz-Instrument. Die spielen schon, wenn man sie nur anschaut ;) sehr leicht und sowieso nicht mit einem Hümmelchen zu vergleichen. Das Eigengewicht des Armes reicht schon. Die komischen Geräusche gehören dazu, die hören irgendwann auf! Glaube ich …
      Gruß,
      Kristof

      folk.jankristofschliep.com
      jankristofschliep.com

      ____________________________

      Wird man einem Dudelsack vorgestellt,
      so redet man ihn selbstverständlich so
      lange mit "Siedelsack" an, bis einem
      offiziell das "Du" angeboten wird!


      :rofl:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kristof ()

    • Neu

      Die Fingerhaltung bzw. Position der Tonlöcher auf der Cornemuse du Centre/Schäferpfeife war tatsächlich der Hauptgrund warum aus mir kein "Schäferpfeifer" wurde...

      Und nein, es waren nicht die Positionen der Vorderlöcher denn obwohl ich die besagten kurzen Wurstfinger habe war mit etwas Übung alles im grünen Bereich. Es sind die Positionen der Daumenlöcher, das obere zu hoch, und das zweite Daumenloch einfach zu tief. Über das letzte Jahrzehnt hinweg hatte ich mit keinem anderen Sackpfeifentyp, ob GHB, Marktsack oder Hümmelchen, dasselbe Problem, und das obwohl ich mindestens zwei Jahre lang bei der Schäferpfeife verschiedendste Handpositionen ausprobiert habe und der Spieldruck mir nun wirklich keinerlei Probleme bereitete. Selbst wenn ich meine Daumen auf die Daumenlöcher forciert habe, was an sich ja ging, rutschten diese einfach im Verlaufe des Spiels unbemerkt nach unten bzw. nach oben was unweigerlich zu Zwischentönen und Quietschern führte. Und das zwei Jahre lang, es stellte sich keinerlei "Gewöhnung" an.

      Ja, ich könnte das Problem mithilfe von Klappen lösen, aber da ich nun seit einem halben Jahr wieder intensiv Marktsack spiele da ich für mein physisches Problem mit dem Marktsack endlich eine nahezu perfekte Lösung fand :wiegeilschild: ist der Drang nach solcherlei finanziellen Investitionen einfach zu gering.
      Slow equals smooth and smooth equals fast