Hebelwirkung Bassbordun bei tiefen Instrumenten

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    • Hebelwirkung Bassbordun bei tiefen Instrumenten

      Ein Problem, insbesondere bei Tief-D oder Tief-A ist die Hebelwirkung des Bassbordun-Trichters.

      Würde es Sinn machen, in den Bordunstock einen Metallring, z.B. aus Messing oder Zinn, einzusetzen um dem entgegenzuwirken -
      oder wäre dann das Gewicht zu hoch und der Bordun würde in den Sack gedrückt werden?

      - Also der Ring soll als Gegengewicht fungieren.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Schelmenkopf ()

    • Abraxas schrieb:

      Man kann auch ganz einfach keine Suppenschüsseln als Trichter verwenden oder die Wandung etwas dünner machen.

      Alternativ könnte man auch mit Bordunverkürzern arbeiten, damit der Hebel kürzer wird.

      Dass Gewicht einsparen hier sinnvoll ist, ist mir klar und das Verkürzer möglich sind auch - was ich meinte war - wenn man die reguläre Bordunlänge von sagen wir mal 1,3m beibehalten will und
      einen Trichter von 120-140mm verwendet ob ein in den Bordunstock integriertes Gegengewicht in Form eines Ringes oder Rohres den Spielkomfort verbessern würde.
    • Hej ho!
      Ich glaube man treibt da den Teufel mit dem Belzebub aus.
      Es könnte sein, das man den Bordun dadurch etwas besser ausbalanciert (ich glaub's eigentlich nicht).
      Wenn das klappt wäre aber immernoch der Bordun hinterher einfach schwerer, was auch nicht unbedingt komfortabel ist.
      Außerdem könnte es sein das es, wie schon angesprochen, den Bordun in den Sack drückt.
      Möglicherweise wäre ein steiferes Leder für den Sack eine Möglichkeit (ganz ohne Gewicht), einfach weil der Bordun
      dan auf der anderen Seite besser fixiert ist.
      Aber ehrlich, das lässt sich doch gut ausprobieren.
      Ab in's Angelfachgeschäft, Senkbleie kaufen und die mit Gaffa (o.ä.) an den Stock geklebt.
      Hinterher weiß man mehr.
      Frohes basteln,
      Mattis
    • Hallo zusammen

      Ein schwerer Stock hilft tatsächlich, die Sache etwas angenehmer zu machen. Das hat allerdings natürlich Grenzen. Übergroße Trichter mit großer Wandstärke wird man damit nicht sinnvoll in den Griff bekommen können. Da hilft auch kein steiferes Leder, zumal viele Marktsäcke ohnehin schon für meinen Geschmack zu steif sind.
      Und bittebittebitte, tut Euch einen Gefallen und klebt NICHT mit Gaffa an Euren Holzteilen rum.
      Auch nicht kurz zum Testen.
      Die Kleberrückstände sind äußerst schlecht unfallfrei zu entfernen!
      Der Tip mit dem Angelblei ist o.k, aber fädelt das auf eine Schur und hängt/knotet diese um den Stock. Bedenkt dabei, dass Blei sich tatsächlich als Bleistift eignet und außerdem Macken schlagen kann, wenn es rumbaumelt. wickelt also irgendwas drum, von mir aus Gaffa (also ums Blei).
    • Wenn man unbedingt nen Klebestreifen an den Holzteilen anbringen muss, dann nehmt entweder Malerkrepp oder - mein Favorit - sogenanntes "Mali Tape". Letzteres verwenden wir am Theater, wenn wir etwas fixieren müssen und es nachher keine Kleberückstände geben darf, hält aber nicht ganz so gut wie Gaffa/Gewebetape.
      • "Kaum macht man's richtig, schon funktioniert's."
      • "Wenn's ned grooved, isses für'n Arsch." - Mattis Branschke