d schäferpfeife pläne

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    • Noch eine Anmerkung:

      Bei meinem Testrohling war es insbesondere so, dass das unterste Tonloch Probleme machte. Entwerder begann der Ton zu rattern oder die Spielpfeife sprang in die zweite Oktave.
      Mattis hat seinereit im Sackpfeifenbau-forum geschrieben, dass er das Loch vergrößert und weiter nach unten versetzt hatte - das würde aber vermutlich ein Klappensystem erforderlich machen.

      Deshalb könnte es unter Umständen helfen, wie bei der Pastoral Pipes den Foot Joint mit einem flacheren Konus zu versehen um die Position beibehalten zu können - ich schlage jetzt mal 1:66 oder 1:72 vor.

      Außerdem war der Klang doch relativ nasal, sodass der oberste Konus vom Reedsitz aus mit 1:41, anstatt wie in meinen Plänen 120mm, eher nur 80-105mm lang sein sollte.



      Hier noch ein Plan den ich komplett vergessen hatte, das Instrument spielt in Tief-D

      fomrhi.org/vanilla/fomrhi/uplo…rhi-134/Fomrhi%20Q134.pdf



      In diesem Sinne - frohes Schaffen und guten Rutsch!

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    • Die in meinem Plan vorhandene Spielpfeife war eigentlich für eine Borderpipes in D ausgelegt - nicht für eine Schäferpfeife.
      So wäre die Spielpfeife im Verhältnis zu einer G-Spielpfeife zu laut.

      Deshalb hier nun die Zeichnungen für Flachräumer in G und Tief D.

      Alle Teile haben eine Dicke von 3,0mm. Nach unten sind die Schneiden um 20mm verlängert, um nochmals nachreiben zu können.

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      Nachtrag: Die Reibahle für das G-Instrument funktioniert nicht, da der Konus im oberen Teil zu flach uns/oder zu lang ist. Demnach ist anzunehmen,
      das sich das 1/6-1/2-1/3-Verhältnis nur bedingt verwenden lässt. Mit regulären Schäferpfeifenblättern überbläst die Spielpfeife entweder direkt,
      oder es kommt nur ein krächzender Ton heraus. Mit geraden Rohrblätternhingegen läuft sie stabil, der Klang ist relativ rauchig und erinnert
      an den eines Saxophons. Mit insgesamt breiter geschnittenen, konischen Rohrblättern klingt es im Grunde nach Hümmelchen.

      Wenn man alle Bohrungen verschließt, erklingt als tiefster Ton ein H, was bedeutet, das man in Hinblick auf Spielpfeifenlänge und Konus
      im Grunde einen Uilleann Pipes Chanter in B hat - nur wahrscheinlich etwas lauter.

      Die Reibahle für das D-Instrument ist weiterhin verwendar, da der Eingangskonus gleich geblieben ist und beim Versuch funktionierte.
      Dateien

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    • Nein, habe ich leider nicht.

      Ich habe in der letzten Woche das ein oder andere zum Thema Spielpfeifenbohrungen herausgefunden, was nach meiner Meinung plausibel erscheint.
      Spezifisch auf deine Frage ist es folgendermaßen:

      Wie ich bereits bei der Bordunlängen-Bestimmung angemerkt habe, nimmt der Durchmesser der Bohrung pro Oktave um 133% zu. Teilt man diesen nun durch die
      8 Ganztonschritte, so erhält man im Durchschnitt eine Steigerung von 4% zum vorigen Ton bzw. 2% pro Halbton.

      Ich habe einmal die Spielpfeifenbohrungen von Mike Nelson's NSP-Plänen angeschaut und insbesondere deshalb, weil mir bei Hörbeispielen von SSP's in C aufgefallen ist,
      dass diese den schönsten Klang haben. Geht man nun vom Grundton der Spielpfeife aus - was ein Bflat wäre - so tritt diese Durchmessersteigerung hier auf.

      Ein weiteres Mal habe ich den Konus von 1:33 genommen und die Länge der Steigung erhöht (also das der Konus flacher wird) sowie den Anfangsdurchmesser um den Faktor 1,04 erhöht.

      Demnach müssten folgende Werte für den Anfangsdurchmesser sowie die Koni gelten (der erste Ton ist der Grundton, der zweite der Leitton der die Stimmung angibt - nur um Verwechslungen zu vermeiden):

      Hoch g/A = 2,9mm & 1:26,6 (Faktor 1,04)
      Hoch f/G = 3,0mm & 1:27,7 (Faktor 1,04)
      Hoch c/d = 3,1mm & 1:28,8 (Faktor 1,04)
      Hoch b/C = 3,2mm & 1:30,0 (Faktor 1,04)
      g/A = 3,4mm & 1:31,7 (Faktor 1,04)
      f/G = 3,5mm & 1:33,0 (Faktor 1,04)
      Tief d/E = 3,7mm & 1:35,0 (Faktor 1,06)
      Tief c/D = 3,9mm & 1:36,5 (Faktor 1,04)
      Tief b/C = 4,0mm & 1:38,0 (Faktor 1,04)
      Tief g/A = 4,3mm & 1:40,3 (Faktor 1,06)
      Tief f/G = 4,5mm & 1:42,0 (Faktor 1,04)

      Inwieweit das tatsächlich stimmt kann ich nicht sagen - es gibt aber auch noch diesen Strahlensatz:


      [Blockierte Grafik: http://cabrette.cabrettaire.free.fr/La%20Cabrette/Fabrication/Fabrication_pied/pied_fichiers/009_2.gif]


      Quelle ist cabrette.cabrettaire.free.fr/L…Fabrication_pied/pied.htm

      Wenn man noch davon ausgeht, das der Anfangsdurchmesser jeweils auf 0,5mm gerundet wurde erscheint es durchaus plausibel.


      Für ein Hümmelchen/NSP/SSP müsste demnach der optimale Durchmesser nach Stimmung wiefolgt aussehen, wobei hier vom Hümmelchen ausgehend der Grundton dem Leitton entspricht:

      G = 4,1mm
      Sopranino F = 4,3mm
      D = 4,6mm
      Sopran C = 4,8mm
      Bb = 5,0mm
      G = 5,3mm
      Alt F = 5,5mm
      D = 5,8mm
      Tenor C = 6,0mm


      Entscheidend für die Bestimmung des Durchmessers dürfte der Schalldruck/Dezibel sein die erzeugt werden sollen.


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      Nachtrag:

      Was den Durchmesser der Innenbohrung für Hümmelchen betrifft hat sich die Annahme mittlerweile bestätigt. Eine Sopranspielpfeife mit einer 4,8mm Innenbohrung lässt sich
      mit PS-Blatt auf volle 2,5 Oktaven überblasen - inklusive Daumenloch. Der Anblasdruck muss zwar reguliert werden, mit einem entsprechen gut verarbeiteten Schilfrohrblatt
      dürfte es problemlos möglich sein. Somit ist es möglich, sobald man die Lücke verursacht durch das Überblasen in die Duodezime mit Klappen überbrückt,
      mit Blockflöten deren gesamtes Repertoire abzudecken.

      Für Althümmelchen wäre es vermutlich möglich, durch eine zweite Registerklappe 3-3,5 Oktaven zu erzielen - ohne das Unterblasen von Callum Armstrongs Smallpipes gerechnet.


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    • Hier ist der Plan für die Tief-D Schäferpfeife, nachdem ich einige Änderungen vorgenommen habe.

      Es handelt sich um ein reines Theorieprodukt, es existiert KEIN FUNKTIONIERENDES INSTRUMENT das auf Grundlage dieses Planes gebaut wurde,
      es sind lediglich einige Informationsschnipsel aus dem alten Sackpfeifenbauforum entnommen worden, insbesondere was das Spielpfeifenrohrblatt betrifft.

      Es soll lediglich den Weg für die Selbstbauer hier im Forum zu einem spielbaren Instrument beschleunigen.




      Dazu noch eine Stimmtabelle Stimmtabelle in D 21.05.18.pdf in D

      Als Korrekturwerte würde ich die unten Flgenden anraten - leider kann ich über die Genauigkeit nichts sagen, da ich zuletzt vor 6 Monaten an meinen Mensuren gearbeitet habe.
      Die Werte basieren auf der 12Wurzel aus 2 und werden jeweils mit der Entfernung der Oberkante des Spielpfeifenzapfens und der Mitte des jeweiligen Fingeloches,
      multipliziert bzw. dividiert, jenachdem obe der Ton zu hoch oder Tief ist.

      1,0075 2,5 Cent
      1,0150 5,0 Cent
      1,0225 7,5 Cent
      1,0300 10,0 Cent
      1,0375 12,5 Cent
      1,0450 15,0 Cent
      1,0525 17,5 Cent
      1,0595 20,0 Cent


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      Nachtrag: Die Zeichnung wure um den fehlenden Quintbordun ergänzt. Dieser kann übrigens auch als Oktavbordun verwendet werden, indem man die Borhung des Mittelteiles für das Bordunoberteil
      verwendet.
      Dateien

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