Selbstbau - Erstellen von Mensuren - Hümmelchen

    • Enddurchmesser des Konus - Eingangsdurchmesser bzw. Innendurchmesser der Spielpfeifenbohrung = Durchmesserdifferenz

      Tiefe des Konus : Durchmesserdifferenz = Steigungsverhältnis.

      So wichtig ist es allerdings nicht, dass du dir deshalb extra Umstände machen musst - rein vom Durchmesser und der Steigung wird es wohl doch ein kleinerer Schälbohrer gewesen sein.
    • Für die Maßtabelle habe ich nun die Maße für die wichtigsten Rohrblätter erstellt. Damit lassen sich Bordune mit tiefstem Ton in C,F oder G herstellen. Was man sehr schön bei der Auflistung der Zungenmaße sieht,
      ist dass sich die Zungenlänge expotential verhält.

      Außerdem ist im Windschatten der Sordellina noch der Plan für eine Hümpogna entstanden aufbauend auf den bereits hier veröffentlichten Spielpfeifen. Man kann also auch problemlos die Sopranspielpfeife
      gegen eine Tenorspielpfeife austauschen (Zapfendurchmesser anpassen und die Altspielpfeife nach vorne setzen vorausgesetzt). Wie bei der Zampogna üblich werden Doppelrohrblätter verwendet, man kann
      für die Bordune also auch die gleichen Rohrblätter wie für die Spielpfeifen verwenden.

      Was die Kegel am Ende der Trichter betrifft, so sind die Maße aber eher so ungefähr. Die folgenden Reibahlen dürften passen.

      https://www.ebay.de/itm/164911225710?_trkparms=amclksrc%3DITM%26aid%3D1110006%26algo%3DHOMESPLICE.SIM%26ao%3D1%26asc%3D244769%26meid%3D42237f5046834300b2477e8648309578%26pid%3D101195%26rk%3D2%26rkt%3D12%26sd%3D124268269916%26itm%3D164911225710%26pmt%3D1%26noa%3D0%26pg%3D2047675%26algv%3DSimplAMLv11WebTrimmedV3MskuWithCorrectedRevOptLambda85KnnRecallV1UpdatedPrice%26brand%3DMarkenlos&_trksid=p2047675.c101195.m1851&amdata=cksum%3A16491122571042237f5046834300b2477e8648309578%7Cenc%3AAQAHAAABMJalPYw7S3vZBrRkJxSbqr9G5Ln%252BiGQvIASW55TvzrMxzwT3zxw0knEyH6Jyqm%252FzYjOYqJN9cotMyvRpikhtEtiBPaan5nQZBRsOXKIldQmsGBj%252FC0HQoQvEsAtEQU%252BJuHUxgDrV99AQ9QdNefWKigpgjInLbTbxHQDbsCOTb68cEQtTF5ir%252BbDPFNDTcJnhtbO1qLhyfy6fRp7XQuYjl0diqgmk9vV3atrW%252F%252BAti7T0UaH%252FMvR0CrQBrRRe71blmDQvRuYwgMQMX1ZnmDLbszjDx5aEnYq85A%252FC4U%252B%252FAvJctsiGhx3sgamyKgDzLTeKA409Ygt6t5fu8xvJS0mkPVW61knEeZhp%252FPMZxw1bjppIqHU3OkCSlEosYyjJrmJ3JPFpe5d2lotZk9IDLBnLNVU%253D%7Campid%3APL_CLK%7Cclp%3A2047675


      15.05.23:

      Im Moment bin ich dabei CFK-Rohrblätter an die Schäferpfeife nach meinen Plänen anzupassen. Das Rohrblatt für den G2 Bass passt tonlich - aber die 0,6mm Folie ist für die engeren Bohrungen (im Vergleich zur Säckpipa) zu dick. Eher sollte man 0,4mm - maximal 0,5mm verwenden und die Längenmaße von Rohrblättern, die eine Quarte oder Quinte höher liegen verwenden. Durch die kürzere Mensur der Rohrblätter
      dürften dann auch Umstimmlöcher den gewünschten Ton erzeugen. Diese liegen mit dem G2 Rohrblatt mit den Maßen von hier, derzeit bei einem Grundton in G ca. bei G# -20cent oder ziemlich genau von F2 auf F#2. Für die höheren Bordune C3 und G3 sind dann wohl Stärken von 0,3mm und 0,2-0,25mm besser und auf jeden Fall um die Quint kürzeren Rohrblattträger, da diese Rohrblätter im ersten Versuch viel zu tief waren.
      Dateien

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    • logarithmic.net/pfh-files/desi…eval_Wind_Instruments.pdf

      homepages.bw.edu/%7Ephoekje/acoustics/mahome.html

      Berechnung der Position von Tonlöchern, nach Nederveen, Cornelis Johannes (1969). "Acoustical aspects of woodwind instruments"

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      21.07.25:

      Ich habe in den letzten Tagen die Kopie einse Scottish Smallpipe Chanter in A von McCallum 3d drucken lassen, dass Besondere daran ist, dass ich die Bohrung zylindrisch gestuft gestaltet habe während die Mensur beibehalten wurde. Die Töne F# und E wurden wegen der nun engeren Bohrung etwas verkleinert, Low A und Low G dagegen etwas vergrößert. Ziel dieses Experiments war es, den Klangcharakter schärfer zu machen um knalligere Gracnotes zu erzielen. Was übrigens soweit funktioniert hat - die Bohrung war von 4,1 - 4,3 - 4,8 - 5,3 gestuft.

      Interessant dabei ist, dass die Töne C#, B und Low A nach wie vor richtig intonieren - der Bohrungsdurchmesser in diesem Bereich beträgt weiterhin 4,8mm - während die Töne oberhalb ca. einen Halbton zu tief sind (Low A erzeugt bei gleichem Fingerlochdurchmesser und einer Innenbohrung von 4,1mm ein A -40cent)(die Resonanzbohrungen für Low G wurden vergrößert, wenn man dass allerdings berücksichtigt, hätte der Ton trotz 5,3mm Bohrung richtig intoniert) . Man kann also auf diese Weise insbesondere bei Spielpfeifen in hohen Lagen die Mensur dahingehend beeinflussen um die Grifflochabstände zu erhöhen, allerdings wohl mit dem Nachteil dass die Spielpfeife schriller klingen könnte wie normal.

      Beim Hümmelchen sollte man die Bohrungsstufe oberhalb des unteren Zeigefingers anbringen, da dieses Fingerloch ohnehin schon sehr weit nach oben veretzt werden muss bzw. beim 3D-Druck könnte man an dieser Stelle sogar eine Vergrößerung der Innenbohrung in Erwägung ziehen.

      Wie sich eine gestufte, zylindrische Bohrung auf den Klang mit einer Branch Pipe auswirkt muss ich noch ausprobieren.

      Wie ich bereits vor längerer Zeit geschrieben habe ist diese Variante einem flachen Konus vorzuziehen, weil:

      a) klanglich besser
      b) in der Intonation stabiler
      c) sich nach diesem Versuch nachweislich die Mensur bzw. der Grundton nicht verschiebt, was bei einem Konus aber der Fall wäre.

      Was Einfachrohrblätter betrifft, sod habe ich unter dem Thema "Erstellen von Mensuren bei zylindrischen Bohrungen mit Einfachrohrblatt" schon ergänzt, dass die schwingende Länge etwa 25% kürzer sein sollte -
      in Fusion 360° lässt sich anzeigen, dass sich somit der abfallende Winkel der Bahn auf 1,3° erhöht. Der Einfachheithalber und da die Anwendung bei meinen Schäferpfeifenbordunen ergab, dass die Töne ca. 20cent zu tief waren ist wohl 1,4°-1,5°der Wert, den man bei der Konstruktion von Rohrblättern für umstimmbare Bordune verwenden sollte (für PET).

      Da der Winkel für CFK-Gewebe wohl auch passt, ist anzunehmen dass die Bahnlänge zwischen beiden Werkstoffen jedoch unterschiedlich ist und bei CFK länger ausfällt.

      Zum Vergleich, das Rohrblatt für den Böhmischen Bock an dem ich mich versucht hatte einen Wert von 0,7° - bei undirektionalem CFK. Ich habe auf die Schnelle keine vernünftigen Datenwerte finden können,
      aber der E-Modul von undirektionalem CFK schein in etwa 4x so groß zu sein (also im Quadrat) was erklären könnte, wieso der Winkel nur halb so groß ist.

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