Stücke und Skalen im Jahreszyklus

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    • Stücke und Skalen im Jahreszyklus

      Da in der Volksmusik die Jahreszeiten und die damit zusammenhängenden Feste und Ereignisse (z.B. Blüte, Ernte, Weinlese, etc.) durchaus eine wichtige Rolle spielen,

      wollte ich hiermit die Diskussion starten, inwieweit sich auf dem Marktsack durch Wahl der Modi/Skalen ein entsprechender Klangcharakter erzielen lässt, der die jeweilige Jahreszeit wiederspiegelt.

      youtube.com/watch?v=1FRmmnKSBdg

      lieder-archiv.de/lieder_zu_jahreszeiten.html

      Außerdem wären Beispiele schön, die sich auf dem Marktsack umsetzen lassen - neben Volkslieder z.B. traditionelles wie Reigen o.Ä..
    • @Schelmenkopf
      Zuerst vielleicht eine wichtige Frage; wenn wir von Modi und Skalen auf dem Marktsack sprechen, meinen wir damit ALLE darauf spielbaren, oder beschränken wir uns auf alle Skalen welche die marktsacktypische Mollterz (a' bis c'') beinhalten? Meine persönliche Einstellung ist, dass die Mollterz den typischen Klangcharakter des Marktsackes entscheidend bestimmt und diesen somit an sich mehr oder weniger ausmacht.

      Davon ausgehend, gibt es für mich drei Tonarten die für meine Marktsackmusik prägend sind: a-Dorisch, a-Moll und das klassische Hypodorisch.

      Ich persönlich spiele Stücke wie "Cuncti Simus Concanentes" (Pilger-Lied), "Hejo Spann Den Wagen An" (Ernte-Lied), "Schwaben Däntz" (Dreyßer Nr. 51 in D) und eine weitere Eigenkomposition (Zech- und Chill-Lied ;) ) auf dem Marktsack in Hypodorisch (Grundton/Mittelpunkt der Melodie ist d'' auf A-Bordun), und für meine Ohren klingen diese auf eine Art und Weise hypnotischer, trance-artiger und "grooviger" als es beim klassischen a-Moll wäre. Der beste Vergleich der mir so einfällt ist die Kaba Gaida in E oder D (Dreifingerton/Bordunton) welche mit ihrem Klang auf mich eine ähnliche Wirkung hat.

      Grüße, George
      Slow equals smooth and smooth equals fast