Gaita Gallega

    • Gaita Gallega

      Moinsen miteinander,

      wenn man nichts zu tun hat, kommt man auf (manchmal dumme) Gedanken.

      Ein solcher spukt beim mir derzeit im Kopf rum.

      Er heißt "Gaita Gallega".

      Bevor ich mir jedoch Gedanken um einen Erwerb bzw. darauf spielbare Melodien mache, hätte ich eine Frage zur Griffweise.

      Es hießt immer "offene/einfache".

      Soweit, so gut. Oder auch nicht.

      Die Bilder bzw. erst recht das Video bei Seivane Griffweise Seivane ist für mich als Piper einer GHB nur schwer verständlich. Mein Schottenkrams ist da etwas einfacher gestrickt.

      Darüberhinaus:
      Weiß jemand welche Stimmung man bevorzugen sollte, wenn man mit einer 2 oder 3-bordunigen Gaita liebäugelt. Es heißt immer überall "C" . Aber wieso oder warum und wie die Variationsbreite bei welcher Stimmung ist, dazu findet sich wenig.

      Gibt es spezielle Notensammlungen zu diesem / für dieses Instrument ? Ich würde äußerts ungern darauf irgendetwas spielen, was nicht dazu passt bzw. in das Marktsack-repertoire fällt, was man lleider an jeder Ecke hören kann (und einem dann auch schon aus den Ohren herausquillt). Letzteres bitte nicht abwertend ggü. dem Marktsack auffassen.

      Das dahingehende Gebiet ist für mich als ehemaliger Marktsack- und jetziger GHB-Spieler vollkommen neu - man entschuldige daher bitte meine Unwissenheit.

      Für Aufklärung wäre ich verbunden.

      Ralph

      Danke im Voraus.

      Ralph

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Ralph () aus folgendem Grund: Ergänzung

    • Hallo Ralph,

      Die Gaïta Gallega ist indertat ein sehr schönes Instrument.
      Sie ist etwas leiser als eine Highland Pipe, wobei....je nach Reed kommt sie jedoch ganz schön in der Nähe (120 bis 125 dB).
      Heutzutage bekommt man Gaïta's auch halbgeschlossen, die traditionelle Stimmung ist in C (da würdest du als Schottenbläser Low A greifen).

      Der Tonleiter entspricht zwar nicht ganz der Griffweise deiner Highland Pipe, ist jedoch auch nicht so viel anders:

      Du greifst Low A - B - C - D - E und F wie gehabt.

      Jetzt kommen die Unterschiede:

      1. Wenn du das Low G greifst, tönt das nur eine Halbton tiefer und nicht ein ganzer Ton wie du dich gewohnt bist auf deiner Highland Pipe (oder Marktsack).

      2. Auf der Gaïta gibt es kein High G, dafür kannst du, je nach Melodie, ein G oder ein Gis greifen (ähnlich wie bei einem Marktsack).

      3. Das High A existiert als solches auch nicht, stattdessen liegen alle Finger auf und nur das Daumenloch wird geöffnet.

      Halb so wild, oder?

      Es gibt auch andere Gaïtastimmungen:

      In D: In dieser Tonart werden alle galicischen Melodien notiert, auch wenn du eine Gaïta in anderer Stimmung spielst.

      In C: Die Standard Stimmung.

      In B-moll: Diese Stimmung könnte mit einer Highland Pipe kombiniert werden. Bedingung: Low A der Highland Pipe müsste auf 466 Herz gestimmt sein (die meisten liegen heutzutage viel höher: rund 480 Herz).

      Es gibt zwar tiefere Stimmungen für Gaïta's, aber die sind eher rar und mit höhere Kosten verbunden.

      Eine Gaïta spielt einiges leichter als eine Highland Pipe.
      Man kann eine Gaïta überblasen und sie lässt sich chromatisch spielen, musikalisch steht dir also einiges mehr zur Verfügung wie bei einer Highland Pipe.

      Meine Empfehlung für dich:
      Wähle eine Standard Gaïta in C in halbgeschlossener Griffweise, wie viel Bordune du wählen möchtest (2 oder 3) darfst du selbst entscheiden.

      Lerne die Notation für Gaïta (vergleichbar mit einer Blockflöte in deutscher Griffweise).

      Für Repertoire steht dir das Internet zu verfügung ;)

      Viel Erfolg,

      Henk

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Henk Slaats ()

    • Hallo Henk,

      danke das hilft schon sehr weiter.

      Was mich aber irritiert ist, dass Du schreibst, die Griffweise wäre fast gleich der Halbgeschlossenen - und ich sollte mich auch nach einer Gaita mit entsprechendem, halbgeschlossen zu greifenden Chanter umnsehen (keine Ahnung, ob etwa Seivane so etwas produziert) - dann aber auch sagst, ich solle die Gata-Griffweise wie auf einer deutschen Blockflöte lernen.

      Das verwirrt mich ebenso, wie die teilweise drei parallelen Griffweisen auf der Seite von Seivane.

      Vielleicht stelle ich mich nur zu blöd an, aber ich begreife nicht, wie das Eine mit dem Anderen zusammenpassen soll.

      Mein einfach strukturiertes Hirn sagt mir nur:

      Entweder halboffene Griffweise und irgendwelche Gabelgriffmöglichkeiten dazu für die Chromatik (und hoffentlich nicht den Mist mit den "Halboffenen Löchern").

      Oder offene Griffweise mit irgendwelche Gabelgriffmöglichkeiten dazu für die Chromatik (und hoffentlich auch wieder nicht den Mist mit den "Halboffenen Löchern").

      Oder hab ich jetzt den vollen Knoten im Kopf ?

      Auf jeden Fall würde ich, wie beim Marktsack und der GHB auch, erstmal mit irgendeiner Flöte oder Chanter zum Üben beginnen, um rauszufinden, ob ich überhaupt klarkomme. Sonst macht alles andere keinen Sinn.

      Danke im Voraus.
    • Hallo Ralph,

      Was mich aber irritiert ist, dass Du schreibst, die Griffweise wäre fast gleich der Halbgeschlossenen - und ich sollte mich auch nach einer Gaita mit entsprechendem, halbgeschlossen zu greifenden Chanter umnsehen (keine Ahnung, ob etwa Seivane so etwas produziert) - dann aber auch sagst, ich solle die Gata-Griffweise wie auf einer deutschen Blockflöte lernen.

      Ich verstehe deine Irritation.
      Die Gaïta wurde ursprünglich mit offener Griffweise gespielt (das ist aber sehr lange her), heutzutage jedoch bekommst du sie auch in halbgeschlossener Griffweise und das hat vorteile beim (Dudelsack)spiel: weniger Fingerbewegungen bei komplexere Verzierungen, welche teilweise, die der schottischen ähnlich sein können. Du kannst auf einer Gaïta sehr wohl Gracings, Strikes, Doublings, Grips, Taorluaths, Throws oder was auch immer greifen, aber bitte nicht nur scottish music darauf spielen[Blockierte Grafik: https://fonts.gstatic.com/s/e/notoemoji/17.0/1f64f/72.png] Das geht zwar bedingt, aber dafür ist und war die Gaïta nicht gedacht.
      Seivane liefert immer noch Gaïta's in offener und halbgeschlossene Griffweise an.
      Auch Flauta werden dort angeboten. Im Grunde genommen ist eine Flauta ein Practice Chanter ohne Rohrblatt, also wirklich eine Flöte mit der gleichen Griffweise eines Gaïta's.
      Ich habe eine Gaïta von Anton Varela (leider ist der Mann unterdessen gestorben), das Instrument ist sehr zuverlässig und stabil. Als Flauta hat er mir dazumal geraten eine normale Blockflöte in offener deutsche Griffweise zu nehmen und das Loch der tiefsten Note (das C) mit Bienenwachs auf zu füllen bis die Note Cis zu hören war; so bekam ich meine Gaïta-Übungsflöte....


      Das verwirrt mich ebenso, wie die teilweise drei parallelen Griffweisen auf der Seite von Seivane.

      Ich glaube die versuchen da nur eine Brücke zu schlagen, weil es immer noch viele Gaïta's in offener Griffweise gibt. Somit gibt es auch entsprechende Grifftabellen (offen, halb geschlossen, oder gar die eines anderen Herstellers).
      Aber du hast möglicherweise Recht; es stiftet (ungewollt) mehr Verwirrung als Klarheit.
      Der Gaïta in D war ursprünglich für Anfänger (vor allem Kinder) gedacht, weil die Mensur kleiner ist, sie mit offener Griffweise gespielt wurde und daher fast mit einer Blockflöte zu vergleichen ist.
      Für Erwachsene kam dann der Standard Gaïta in C, zuerst wurde auch offen gegriffen, in späteren Jahrzehnten dann auch halbgeschlossen.

      Vielleicht stelle ich mich nur zu blöd an, aber ich begreife nicht, wie das Eine mit dem Anderen zusammenpassen soll.

      Du stellst dich überhaupt nicht blöd an.

      Mein einfach strukturiertes Hirn sagt mir nur:
      Entweder halboffene Griffweise und irgendwelche Gabelgriffmöglichkeiten dazu für die Chromatik (und hoffentlich nicht den Mist mit den "Halboffenen Löchern").

      Bei Gaïta's mit halbgeschlossene Griffweise (oder 'halboffen', wie Du schreibst), kann der Tonskala mittels Gabelgriffen chromatisch bewältigt werden (etwas, was mit eine Highland Pipe nur sehr bedingt möglich ist und kaum praktiziert wird).

      Oder offene Griffweise mit irgendwelche Gabelgriffmöglichkeiten dazu für die Chromatik (und hoffentlich auch wieder nicht den Mist mit den "Halboffenen Löchern").

      Die Gaïtaherstellung war lange nicht standardisiert, daher entstanden variable Grifftabellen (den Mist mit den 'Halboffenen Löchern'), um unsaubere Töne korrigieren zu können.
      Seivane hat sehr viel zur Standardisierung der Gaïta's beigetragen, die Instrumente sind sauber verarbeitet und intoniert.
      Die Rohrblätter sind äusserst zuverlässig und einfach zu bekommen; du steckst sie rein und du kannst spielen (Plug & Play).
      Möglicherweise bekommst du sogar Gaïta-Repertoire bei denen.

      Oder hab ich jetzt den vollen Knoten im Kopf ?
      Hoffentlich jetzt nicht mehr [Blockierte Grafik: https://fonts.gstatic.com/s/e/notoemoji/17.0/1f602/72.png]

      Herzliche Grüsse

      Henk
    • Hallo Henk,

      bingo und danke.

      Du hast fast alle Knoten gelöst.

      Ich buddele also mal daheim im Schrank, ob ich noch ne Blockflöte in deutscher Griffweise finde und fange mal ganz gemütlich mit demVersuch an, die Griffe zu bewältigen.

      Sollte mir das irgendwann gelingen und ich auch an für die Gaita originär geschriebenen Stücken Gefallen finden - Du hast vollkommen Recht mit dem Hinweis, dass schottische Stücke darauf nicht wirklich "zu hause sind" - werde ich mal über eine wirkliche Anschaffung nachdenken. Wahrscheinlich dann mit halbgeschlossenem Chanter. Für eine ordentliche Beratung wäre mir auch der Weg nach A Coruna zu Seivane nicht zu weit. Meine GHBs sind auch eine Customsache mit viel zeitinvestition gewesen..

      Diesbezüglich habe ich Zeit und möchte eben im Ergebnis eines haben bzw. nicht haben:
      Ich möchte die Gaita neben der GHB und zwar beide jeweils mit den für das jeweilige Instrument typischen Stücken spielen können - und eben nicht nur anfängerhaft bzw. den Standard, den man an jeder Ecke hört. Wenn ich Gefahr laufe, mir mit dem einen das andere "zu versauen", dann lasse ich es lieber sein.

      DANKE NOCHMAL !
    • Eine Frage ist noch aufgekommen:

      Ist die Mensur bzw. die Länge der Spielpfeife bei der Gaita - insbesondere,wenn man die empfohlene C-Stimmung betrachtet - ebenso eng bzw. kurz, wie bei der Blockflöte ?

      Hintergrund ist, dass ich mir nach dem Fund meiner Sopran-Blockflöte mit der Intention, die Griffweise mal zu üben zu versuchen wieder gewärtig bin, warum ich die eigentlich einst weggelegt habe:

      Abgesehen mal von der Toninstabilität und Hypersennsibilität des Instruments, das schon bei geringsten Änderungen der Haltung schiefe oder gar keine Töne mehr von sich gibt, ist das Ganze wirklich nervtötend "friebselig" und eng. Kann auch sein, dass ich das so empfinde, weil auf dem GHB und Marktsack-A-Chanter, der Fingerabstand sehr komfortabel voneinander entfernt ist.

      Danke im Voraus
    • Nein Ralph,

      Eine Sopran-Blockflöte und eine Gaïtaspielpfeife in C haben unterschiedliche Innenbohrungen.
      Die Gaïtaspielpfeife ist daher etwas länger als die Blockflöte und auch dessen Grifflöcher liegen etwas weiter auseinander.
      Du wirst es ziemlich sicher als 'bequem' empfinden :imhoschild:

      Was die Blockflöte betrifft: behandle sie sanft, blase einfach mal rein, ohne ein Griffloch abzudecken.
      Einatmen und (mit die Blockflöte zwischen die Lippen) dosiert ausatmen, bis du einen gleichklingenden Ton erzeugen kannst.

      Wenn dir das gelingt, hast du den Spieldruck für deine Blockflöte entdeckt und glaube mir, die wird ziemlich zarter sein als die, welche du für deinen Marktsack oder Highland Pipes brauchst :rofl: .

      Henk
    • Selbst wenn ich mich damit blamiere:

      Ich habe mal bei Seivane wegen einer Speilpfeife mit halbgeschlossener Griffweise angefragt:

      Man kann, wie Du sagtest, auch eine Spielpfeile in halbgeschlossener Griffweise herstellen - aber eben erst bei der Bestellung mitsamt der Gaita. Also nicht als Extra-Übungspfeife/Practice-Chanter.

      Für mich wäre jetzt aber die „spannende“ Frage, wie ich übungstechnisch weitermache:

      Lerne ich weiter offen auf der Blockflöte (inkl. Chromatikgriffen) und muss dann wieder umsteigen oder versuche ich beides - die halbgeschlossene Griffweise mit den Gabelgriffen zu kombinieren oder besser:

      Wie wäre die Grifftabelle dann bei Verwendung der halbgeschlossenen Griffweise. Momentan habe ich hier nur die Tabellen, die man bei J. Ross und Hofmann auf den Webseiten finden kann.

      Ich befürchte mal, wenn ich auf dem normalen Practicechanter die Gabelgriffe Versuche, kommt nichts Brauchbares dabei raus. Bzw. es kommt nichts dabei raus, wie ich gerade festgestellt habe.

      Oder geht eine solche Kombination gar nicht (und habe ich dann bei einer Spielpfeife mit halbgeschlossener Griffweise eben nur die beiden F/Fis und C/Cis – Möglichkeiten und schneide mir so die Chromatikmöglichkeiten ab ?

      Ralph
    • Echt blöd Ralph, dass man bei Seivane keine Übungspfeife für Gaïta bekommen kann, ohne das ganze Instrument zu bestellen...
      Es gibt in Deutschland jedoch einige Möglichkeiten, so ein 'PC' für Gaïta bekommen zu können:

      1. Die Firma www.shop.toninton.de bietet zuverlässige einbordunige Gaïta's für 720 Euro an.
      Sie bieten die Spielpfeife der Gaita auch einzeln an, die sogenannte 'Punteira'.
      Sie kann wahlweise mit oder ohne Windkapsel geliefert werden.
      Die Punteira lässt sich auch überblasen.

      2. Benjamin Korb korb-dudelsackbau.de
      Er bietet eine zweibordunige Gaïta für 1900 Euro an, zudem bietet er eine Practise Chanter für Gaïta an, auch einzeln zu bestellen.

      Der einzige Haken: Beide Firmen bieten die Gaïta nur in offener Griffweise an!
      Vielleicht ein 'magerer Braten' für dich, aber damit erhältst du wenigstens eine Möglichkeit, dich mit die Gaïta auseinander zu setzen und auch ein wenig zu üben, auch wenn es (vorerst) offen ist...

      Henk
    • Da hast du recht Subi, aber träumen darf man immer... :imhoschild:
      Man sollte all diese Instrumente auch regelmässig spielen, damit sie in Schwung bleiben!

      Ich meinte immer, ich hätte mehr Zeit, wenn ich pensioniert bin....unsere Agenda ist jedoch überfüllt!
      Zum Glück mit Sachen, die wir wirklich gerne machen, dass ist dann doch ein grosser Unterschied mit vorher... :wiegeilschild:

      Was hast du denn noch für Instrumente 'in der Pipe'? (schönes Wortspiel übrigens)

      Liebe Grüsse,

      Henk
    • Im November sollte meine Zampogna aus Italien kommen und mitte nächstes Jahr sollten die 13p (b/es) und 10p (d/a) cornemuses aus Frankreich fertig werden.
      Letzteres war zuletzt mit 2 Jahren Wartezeit. Dann hab ich 23p, 20p, 16p, 14p, 13p und 10p :D

      Die 13p will ich haben, allein aufgrund einer meiner lieblings CD's: Alamont von Alamont
      Und die 10p als quasi leise alternative zu einer Biniou Kozh und darunter Sopran Schalmei (oder Sopran Rauschpfeife)

      Das ist der Plan, ob etwas daraus wird.. wer weiß? :D
      PDH - Preiset das Hümmelchen
      You know, Internet is a dangerous thing with all that sheet music out there...
    • @subi u. der Rest

      Oh…ein schöner Anstubser…

      Was mich in diesem Zusammenhang interessiert:

      Wenn man so viele Instrumente hat und diese, wie richtig erwähnt, auch bespielen sollte, wie macht man das dann, dabei Vielfalt und Qualität zu sichern ?

      Ich habe derzeit nur zwei Pipes (GHB und SSP); eine weitere GHB ist als Reserve bzw. „Kapitalanlage“ in der Pipeline.

      Als ich noch Marktsack spielte, hatte ich mich in Erfahrung meiner Musikschulerziehung auf der Gitarre immer selbst „getreten“ – will heißen, alles so lange einhämmern und nicht weitergehen bis es so sitzt, dass es auch in quora publicae so klingt, dass nicht nur keiner wegläuft, sondern man auch ehrliche Zustimmung erntet. Das sicherte halbwegs Qualität – führte aber auch zu langsamem Fortschritt und einiger Spaßbefreiung.

      Momentan ist das Gleiche durch entsprechendes „Treten“ durch Lehrer oder mich selbst auf der GHB zu verzeichnen. Das ist aber wirklich schon so zeitaufwendig, dass ich mittlerweile selbst Schwierigkeiten habe, die SSP zu bespielen.

      Und es ist auch die Ursache dessen, dass ich, abgesehen vom notwendigen Einarbeiten in die Melodiewelt, über die Gaita erstmal noch nachgrübele: Wenn das Ding dann nur rumsteht, hilft es keinem was oder wenn es dazu kommt, wozu es oft auch kommt, auch nicht:

      Nämlich, dass nur oberflächlich in schlechter Qualität immer wieder dieselben „Gassenhauer“ getrötet werden.

      Das nervte mich schon beim Marktsack; das nervt mich bei der GHB – und würde mich wohl auch bei der Gaita nerven und zwar ganz gleich, ob jemand die darzubringenden Stücke kennt oder nicht und somit immer applaudieren würde, solange es nur irgendwie „dudelsackhaft rumlärmt“.

      Es nervt mich selbst schon ausreichend gewaltig, wenn ich meine eigenen Fehler beim Spielen höre – sich dann auch noch vorzustellen, dass andere diese auch mitbekommen, ist für mich grauenvoll.

      Daher meine Frage:
      Wie schafft Ihr das bei so vielen Instrumenten ? Vorausgesetzt, Ihr müsste es nicht von berufswegen als Profimusiker/-lehrer schaffen.

      Danke im Voraus für den Input
      Ralph