Gaita Gallega

    • RickKrueger schrieb:

      subi schrieb:

      13p (b/es) und 10p (d/a)
      @subi Müsste das nicht b/es und d/g sein?
      Rick, du hast vollkommen recht: d/g.
      Ich hab mich da in der Vergangenheit schon öfter vertan wenn ich das geschrieben habe und meist sofort korrigiert. :D

      Vermutlich vom vielen Bordun-Kombinationen schreiben.
      PDH - Preiset das Hümmelchen
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    • @Ralph

      Ich bin alles andere als Profi Musiker und habe erst mit 29 angefangen. Also recht spät, aber nicht zu spät. :)

      Zugegben habe ich mehr Dudelsäcke als ich wirklich aktiv spiele.
      Aber trotzdem spiele ich sie alle, auch die "vernachlässigten" hin und wieder.
      Wenn etwas aufkommt, wo ich weiß dass ich diese brauche, dann wird damit intensiver gespielt. Dabei ist mir die Griffweise mittlerweile ziemlich egal.
      Wichtiger ist, mit den Eigenheiten vom Instrument klar zu kommen und natürlich, dass die Spielpfeifen gut gestimmt sind.

      Zwecks Wartung und so, sehe ich da wenig bis gar keine Probleme. Wenn ich etwas länger nicht gespielt habe, dann wirds erstmal feucht gespielt (wenn notwendig) und bei bedarf nachgestimmt. (Säckpipa ist da zb so ein kandidat)
      PDH - Preiset das Hümmelchen
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    • Kurzes Update:

      Die Punteiro von Ton-in-Ton ist kein "Practice-Chanter´" im bekannten Sinne, sondern eine Schalmei mit Windkapsel und "echtem" Rohrblatt - also nix zum Üben im angesprochenen Sinne.

      Die "Chanter" von Prieto sind ebenfalls keine Practice Chanter im eigentlichen Sinne, sondern - in zwei Varianten erhältliche klassische Block- - Flöten mit Mensuren und Stimmungen der Gaita. Also schon etwas zum Üben, aber auch schon in Richtung "richtiges Soloinstrument", mit dem man Stücke für die Gaita ordentlich solo intonieren kann, ohne dass es in der für Practice Chanter üblichen Weise gruselig klingen düürfte.

      Der Chanter von B. Korb kommt dem klassischen Practice Chanter am nächsten.
    • Etwas "Neues" ist noch hinzuzufügen:

      Fagerstroem bietet mit seiner "Optical technopipe" (hier Link zur Technopipe) einen elektronischen Chanter, der auch die Griffweise der Gaita (in offener und halbgeschlossener Weise) offeriert. Inwieweit die Grifflochabstände denen auf der Originalspielpfeife entsprecehn, kann ich nicht beurteilen.

      Der "Blair Digital Chanter" verfügt über diese Funktionen leider nicht.
    • Hallo Ralph und Juesterduester,


      Eine Ergänzung... als Übungsinstrument, als Practice Chanter... ja, aber das ist nicht so mein Ding...
      Ich bevorzuge Rohrblätter als Klangerzeuger für den Dudelsack.
      Der Klang ist einfach anders.
      Beim Üben ist es mir außerdem wichtig, dass nicht nur der Klang typisch für einen Dudelsack ist, sondern auch die Art der Erzeugung, also durch Blasen oder, wenn man so will, durch Pumpen mit einem Blasebalg und das alles kombiniert mit Fingertechniken.

      All das geht bei diesen elektronischen Geräten verloren :imhoschild:

      Henk
    • @Henk

      Du hast natürlich völlig recht.

      Meiner einer nutzt daher auch den "klassischen PC", um Stücke für die GHB einzuspielen (bzw. vorher habe ich das auf dem Marktsack auch so gehandthabt). Ein Einüben von Null auf gleich auf der Pipe funktioniert bei etwa 98% der GHB-Spieler nicht.

      Wie es wäre, wenn man einen PC nicht mit den gängigen Plastikreeds, sondern mit "richtigen Reeds" hätte, weiß ich nicht - hatte so was noch nicht bzw. kenne das nur als klassische Schalmei (also eigenständiges Instrument), bei der der Spieldruck dann aber so hoch ist, dass man diese nicht anstelle eines PC verwenden kann.

      Die elektronische Variante (bei mir Blair Digital Chanter) nutze ich, wenn andere Möglichkeiten ausscheiden (so etwa abends oder auf einer Zugfahrt etc.). Meines Erachtens ist er - zumindest in der photoelektrischen Version - den kasasischen PC zum Üben der Spieltechnik überlegen, da er auf jede Kleinigkeit von Fehlern anspricht (wenn man ihn entsprechedn kalibriert), die man beim klassishcen PC entweder nicht wahrnimmt oder die dort gar nicht entstehen.

      Warum ich hier aber darauf kam:

      Ich suche nach einem brauchbaren Chanter, der dem Original einer Gaitaspielpfeife am ehesten entspricht, um erstmal zu schauen, ob ich mir die Griffweise darauf beibringen kann udn wenn ja, ob mir das dann einzuübende Repertoire in etwa gefällt. Das ist eine geringere Investition, als gleich ein komplettes Instrument, mit dem ich dann ggf., Schiffbruch erleide.

      Das habe ich vor dem Erwerb meiner Marktsäcke und GHB auch so gehandhabt - und bin damit sehr gut gefahren.

      Momentan scheint die elektronische Variante in Sachen "gaitaähnlicher Übungschanter" der geeignetste Weg zu sein. Die Abwesenheit des Pustens könnte ich verschmerzen - das muss ich auf dem klassischen PC für die GHB auch weiterhin.
    • Aloha zusammen,

      hier gibt es elektronische "Gaita" und auch Übungsflöten mit der Gaita Gallega Griffweise. An sich sind die Griffweisen offen, geschlossen oder auch halbgeschlossen schnell gelernt. Meiner Meinung nach braucht man kein Übungsinstrument. Bei der GHB ist das anders, da hat man komplexe Spieltechniken und da ergibt ein PC durchaus Sinn.

      Ersatzteile und Zubehör – Galicischer handwerklicher Dudelsack Eduardo Represas
    • Hallo Taravas,

      Danke für deinen Beitrag, aber unterschätze die Ornamentionen des Gaïtarepertoires nicht!
      Die werden in 'The secrets of the Galician Bagpipe' von Xosé Lois Foxo näher gebracht.
      Vorallem die 'doble picado-batemento', 'triple picado-batemento', 'trino' oder 'picado-mordente' haben es in sich.
      Ich war damals sehr froh mit meiner Flauto um das Zeug richtig hin zu bekommen...


      Henk
    • Ich muss nochmal im Hinblick auf die persönlichen Erfahrungen nachfragen:

      Was würde sich besser als Griffweise bei einer Gaita eignen:

      Die offene oder die geschlossene Griffweise.

      Das interessiert mich nicht nur abstrakt, sondern im Hinblick darauf, wie hoch die Gefahr des Durcheinanderkommens mit der halbgeschlossenen Griffweise der GHB ist.

      Wenn es einfacher ist, im hirn einen "Schalter" von halbgeschlossen zu offen" umzulegen, als bei "Basis halbgeschlossen" "geschlossen" zu praktizieren zu suchen.

      Hier Grifftabelle anhand der Fagerstroem .

      Danke im Voraus.
    • Diese Frage ist für Dich nicht eindeutig zu beantworten, Ralph.
      Wenn du Dich die Grifftabellen anschaust, wird auch Dir sofort auffallen, dass es sich auf der Gaïta viel mehr chromatische Töne erzeugen lässt als auf einem schottischen Instrument, zu dem lässt sich die Gaïta überblasen.

      Zum Glück heisst das in der Praxis auch, dass Dir ein grösseres Repertoire zur Verfügung steht oder zur Verfügung stehen kann!
      Auf einer Gaïta kannst Du komplett andere Musik spielen.

      Pech, in diesem Sinne für Dich: die Griffweisen sind komplexer und nicht auf jeden Gaïtachanter gleich zu greifen, daher die 'komplex' aussehenden Varianten 'Asturian fingering' und 'Galician open fingering'.

      Was für Dich am ehesten bleibt, ist die 'Galician closed fingering' Variante, aber auch hier bist du nicht ganz von Variablen befreit: das E und F sind nicht 'eindeutig' zu greifen, dasselbe gilt für Hoch B und Hoch C!

      Dennoch liegt letztere Griffweise am nächsten an der Griffweise der Schotten, vor ein bisschen Verwirrung kann ich Dir leider nicht vollständig schützen.... :seufzschild:

      Henk