Selbstbau - Pläne - marktsack.de

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    • Vor einiger Zeit habe ich Michael Vereno bezüglich des Bock Plans 2021 geschrieben. Seine Meinung diesbezüglich war, dass die Stimmung in G problematisch wäre da die Terz zu sehr abweicht.
      Die verfügbaren Tonarten habe ich nochmal überprüft, es wäre wohl sinnvoller den Bassbordun in der Kombination C-F-Bb zu stimmen und dementsprechend ist eine Änderung des Klappenlayouts
      notwendig. Alternativ bestände noch die Möglichkeit die dritte Schaltstellung für einen hohen C-Bordun zu verwenden, um einen anderen Klangcharakter zu erzielen, beispielsweise für Walzer.
    • Nein, zum Großteil der Pläne existieren weder funktionierende, noch sich im Bau befindliche Instrumente.

      Für eine NSP in D liegen die vorgedrehten und gebohrten Teile seit mindestens 2 Jahren im Schrank und noch eine Kaba Gaida,
      bei der die Zierringe aufgeklebt sind.

      Zeit stellt für mich seit Pandemiebeginn ein großes Problem dar, dementsprechend komme ich kaum dazu größere Fortschritte zu machen.

      Mein Ziel für 2022 ist eine Säckpipa in tiefer Stimmung, wie in dem Plan hier zu bauen - während das Holz noch trocknet will ich die Mensur noch nötigenfalls korrigieren
      und die Gaida noch fertig machen. Aktuell möchte ich mir keine größeren Ziele setzen, das hat in der Vergangenheit in erster Linie nur zu unnötigem Frust geführt.

      Außerdem hat sich bei mir mittlerweile abgezeichnet - nachdem ich anfangs auf immer komplexere Instrumente mit immer größerem Tonumfang hingearbeitet habe bzw.
      an Plänen dazu gearbeitet habe - das ich aus verschiedenen Gründen mittlerweile die eigentliche Schlichtheit/Ursprünglichkeit des Instruments,sowohl technisch als auch musikalisch
      bevorzuge.

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      Was die Schäferpfeife betrifft, so sind die Maße für die Rohrblätter im PLan bereits vorhanden - die Maße für das Spielpfeifenrohrblatt stammen aus dem sackpfeifenbau-Forum, Mattis hat diese dort während der Entwicklung seiner Tief-D Spielpfeife einmal gepostet.

      Der Eigenanteil an diesem Plan ist relativ gering.

      Im Wesentlichen basiert der Plan für die D-Schäferpfeife auf dem Plan der Grande Bourbonaisse (Link ist bei den Plänen mit Doppelrohrblatt und konischer Bohrung zu finden), z.B. Grifflochgrößen und Bordunbohrungen und die Spielpfeifenlänge und Mensur sind aus dem Plan der Pastoral Pipes übernommen, lediglich die Koni variieren.

      Was die Tenorspielpfeife in C betrifft gehe ich davon aus, das aufgrund der niedrigeren Frequenz auch die Ungenauigkeiten bei der Berechnung kleiner ausfallen, da Spielpfeife ohnehin in zwei Teile
      gegliedert ist könntest du ja versuchshalber nur die obere Hälfte drucken.

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    • Gestern habe ich noch die vermeintliche E-Spielpfeife aus der Schachtel mit den Gaida-Teilen herausgekramt und angespielt - wenn man Druck und Rohrblattgeometrie und die damit zusammenhängenden
      Abweichungen außer Acht lässt, dann spielt sie eigentlich in G... wenn ich mir den von benjasilva geposteten Plan ansehe ist das bei den Maßen auch plausibel. Der Knick in der Spielpfeife ist somit nicht eingerechnet, was ich bei meinen Plänen gemacht habe. Die 30-32cm - die ich als Maßangabe gefunden habe - sind auch im Vergleich mit den tiefen Säckpipor-Spielpfeifen realistisch. Also sind in dem Plan eine G und eine F Spielpfeife enthalten, aber eben keine passenden E und D Spielpfeifen... das bedeutet erst einmal, zurück ans "Zeichenbrett".
    • hello, i will be waiting for the correction of the kaba gaida plans.
      it was not clear to me, (i can't translate well the german), the chanter curvature was not included? because of this the chanter tuning is lower because it is a longer wavelength, that is the sum of the straight section of the chanter plus the curved section. this i could understand, i don't know if i am right, if so, it would be to reduce the dimensions?
    • At first, the Gaida chanters in my plan are to short. For the chanter length I used the measurements out of this link comdt.org/comdt-data/blog-past…puises/Pastel_30_1996.pdf,
      maybe out of the 'Chanter'-magazine and from some sellers from ebay.

      For the chanters in D and E the length varies around 30cm - for my chanters this included the foot curvage but I played some notes on the E-Chanter I make some long time ago and the centre note is in G while
      with a bit higher pressure the thumbhole produces a d'. So the in the plan related chanters should play in G and F and not D and E.

      When you set my E-Chanter (which real plays in G) in relation to the macedonian Gaida chanter in Bb its plausible by the difference in measurements.

      When you compare those chanters with them of my Swedish bagpipe plans, for example the 33cm to the bottom of the D-chanter from the link are way more realistic.


    • Heute Morgen mal die neue Mensur für die A/D-Säckpipa ausgetest. Die vorgesehene Tonfolge ließ sich durch einiges abkleben bereits erreichen, lediglich beim tiefen B musste das obere Loch komplett abgedeckt werden damit der Ton stimmte.
      Die auftretenden Abweichungen dürfte daher kommen, das Kamine und Tonlochgrößen nicht bei der Berechnung berücksichtigt wurden, die obige (erste) Korrekturzeichnung sollte das ausgleichen.

      Bei der Übertragung der Mensur auf die Kaba Gaida hat sich bestätigt das wohl bei der Maßeangabe von 30-33cm wohl nur der gerade Teil der Spielpfeife vermessen wurde und Einbindezapfen sowie der Knick
      am unteren Ende außenvor gelassen wurden.

      Die Mensur der Säckpipa ist relativ weit und höchstwahrscheinlich für Personen unter 1,65m nicht zu greifen.

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      Den Plan für die Kaba Gaida habe ich überarbeitet. Neben den Spielpfeifen sind die Rohrblätter zusätzlich abgeändert worden, um dem Klangideal Spielpfeife=hart/Bordun=weich mehr zu entsprechen.
      Die Spielpfeifenrohrblätter sind von Pavel Cip übernommen, ob diese für die Gaida praxistauglich sind und/oder ob ein zusätzlicher Anschliff der Rohrblattzunge vonnöten ist, ist derzeit unklar.
      Die Mensur ist auf Grundlage der Säckpipa enstanden, aber nur grob geschätzt - auch weil der Sonderfall mit der sich verengenden Bohrung bei der Kaba Gaida vorliegt und nicht klar ist wie die Mensur
      insbesondere der unteren Hand dadurch beeinflusst wird.

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      Nachtrag vom 18.05.22:

      Aktuell experimentiere ich mit den Spielpfeifenrohrblättern herum, möglicherweise war die erste Mensur schon brauchbar bzw. vom ersten Plan der Tief A/D Spielpfeife. Hauptproblem ist die Mensur der unteren Hand - die obere stimmt soweit, wenn man die 18mm voll aufbindet.

      Bei der Bahn ist ein größerer Abstand zwischen 0,7-1,1mm angebracht.

      Versuchshalber wurde der Rohrblattschlitz von 2,5mm auf 2,0mm verkleinert, die Mensur wurde dadurch wohl enger, allerdings auch deutlich druckempfindlicher und instabiler in der Intonation.
      Wahrscheinlich müsste dann auch die Innenbohrung auf 4,0-4,5mm verkleinert werden, was aber wohl zu einem zu weichen Klang im Verhältnis zur tiefen Tonlage führen würde.
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