Selbstbau - Pläne - marktsack.de

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    • Vor einiger Zeit habe ich Michael Vereno bezüglich des Bock Plans 2021 geschrieben. Seine Meinung diesbezüglich war, dass die Stimmung in G problematisch wäre da die Terz zu sehr abweicht.
      Die verfügbaren Tonarten habe ich nochmal überprüft, es wäre wohl sinnvoller den Bassbordun in der Kombination C-F-Bb zu stimmen und dementsprechend ist eine Änderung des Klappenlayouts
      notwendig. Alternativ bestände noch die Möglichkeit die dritte Schaltstellung für einen hohen C-Bordun zu verwenden, um einen anderen Klangcharakter zu erzielen, beispielsweise für Walzer.
    • Nein, zum Großteil der Pläne existieren weder funktionierende, noch sich im Bau befindliche Instrumente.

      Für eine NSP in D liegen die vorgedrehten und gebohrten Teile seit mindestens 2 Jahren im Schrank und noch eine Kaba Gaida,
      bei der die Zierringe aufgeklebt sind.

      Zeit stellt für mich seit Pandemiebeginn ein großes Problem dar, dementsprechend komme ich kaum dazu größere Fortschritte zu machen.

      Mein Ziel für 2022 ist eine Säckpipa in tiefer Stimmung, wie in dem Plan hier zu bauen - während das Holz noch trocknet will ich die Mensur noch nötigenfalls korrigieren
      und die Gaida noch fertig machen. Aktuell möchte ich mir keine größeren Ziele setzen, das hat in der Vergangenheit in erster Linie nur zu unnötigem Frust geführt.

      Außerdem hat sich bei mir mittlerweile abgezeichnet - nachdem ich anfangs auf immer komplexere Instrumente mit immer größerem Tonumfang hingearbeitet habe bzw.
      an Plänen dazu gearbeitet habe - das ich aus verschiedenen Gründen mittlerweile die eigentliche Schlichtheit/Ursprünglichkeit des Instruments,sowohl technisch als auch musikalisch
      bevorzuge.

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      Was die Schäferpfeife betrifft, so sind die Maße für die Rohrblätter im PLan bereits vorhanden - die Maße für das Spielpfeifenrohrblatt stammen aus dem sackpfeifenbau-Forum, Mattis hat diese dort während der Entwicklung seiner Tief-D Spielpfeife einmal gepostet.

      Der Eigenanteil an diesem Plan ist relativ gering.

      Im Wesentlichen basiert der Plan für die D-Schäferpfeife auf dem Plan der Grande Bourbonaisse (Link ist bei den Plänen mit Doppelrohrblatt und konischer Bohrung zu finden), z.B. Grifflochgrößen und Bordunbohrungen und die Spielpfeifenlänge und Mensur sind aus dem Plan der Pastoral Pipes übernommen, lediglich die Koni variieren.

      Was die Tenorspielpfeife in C betrifft gehe ich davon aus, das aufgrund der niedrigeren Frequenz auch die Ungenauigkeiten bei der Berechnung kleiner ausfallen, da Spielpfeife ohnehin in zwei Teile
      gegliedert ist könntest du ja versuchshalber nur die obere Hälfte drucken.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Schelmenkopf ()

    • Gestern habe ich noch die vermeintliche E-Spielpfeife aus der Schachtel mit den Gaida-Teilen herausgekramt und angespielt - wenn man Druck und Rohrblattgeometrie und die damit zusammenhängenden
      Abweichungen außer Acht lässt, dann spielt sie eigentlich in G... wenn ich mir den von benjasilva geposteten Plan ansehe ist das bei den Maßen auch plausibel. Der Knick in der Spielpfeife ist somit nicht eingerechnet, was ich bei meinen Plänen gemacht habe. Die 30-32cm - die ich als Maßangabe gefunden habe - sind auch im Vergleich mit den tiefen Säckpipor-Spielpfeifen realistisch. Also sind in dem Plan eine G und eine F Spielpfeife enthalten, aber eben keine passenden E und D Spielpfeifen... das bedeutet erst einmal, zurück ans "Zeichenbrett".
    • hello, i will be waiting for the correction of the kaba gaida plans.
      it was not clear to me, (i can't translate well the german), the chanter curvature was not included? because of this the chanter tuning is lower because it is a longer wavelength, that is the sum of the straight section of the chanter plus the curved section. this i could understand, i don't know if i am right, if so, it would be to reduce the dimensions?
    • At first, the Gaida chanters in my plan are to short. For the chanter length I used the measurements out of this link comdt.org/comdt-data/blog-past…puises/Pastel_30_1996.pdf,
      maybe out of the 'Chanter'-magazine and from some sellers from ebay.

      For the chanters in D and E the length varies around 30cm - for my chanters this included the foot curvage but I played some notes on the E-Chanter I make some long time ago and the centre note is in G while
      with a bit higher pressure the thumbhole produces a d'. So the in the plan related chanters should play in G and F and not D and E.

      When you set my E-Chanter (which real plays in G) in relation to the macedonian Gaida chanter in Bb its plausible by the difference in measurements.

      When you compare those chanters with them of my Swedish bagpipe plans, for example the 33cm to the bottom of the D-chanter from the link are way more realistic.
    • Heute Morgen mal die neue Mensur für die A/D-Säckpipa ausgetest. Die vorgesehene Tonfolge ließ sich durch einiges abkleben bereits erreichen, lediglich beim tiefen B musste das obere Loch komplett abgedeckt werden damit der Ton stimmte.
      Die auftretenden Abweichungen dürfte daher kommen, das Kamine und Tonlochgrößen nicht bei der Berechnung berücksichtigt wurden, die obige (erste) Korrekturzeichnung sollte das ausgleichen.

      Bei der Übertragung der Mensur auf die Kaba Gaida hat sich bestätigt das wohl bei der Maßeangabe von 30-33cm wohl nur der gerade Teil der Spielpfeife vermessen wurde und Einbindezapfen sowie der Knick
      am unteren Ende außenvor gelassen wurden.

      Die Mensur der Säckpipa ist relativ weit und höchstwahrscheinlich für Personen unter 1,65m nicht zu greifen.

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      Den Plan für die Kaba Gaida habe ich überarbeitet. Neben den Spielpfeifen sind die Rohrblätter zusätzlich abgeändert worden, um dem Klangideal Spielpfeife=hart/Bordun=weich mehr zu entsprechen.
      Die Spielpfeifenrohrblätter sind von Pavel Cip übernommen, ob diese für die Gaida praxistauglich sind und/oder ob ein zusätzlicher Anschliff der Rohrblattzunge vonnöten ist, ist derzeit unklar.
      Die Mensur ist auf Grundlage der Säckpipa enstanden, aber nur grob geschätzt - auch weil der Sonderfall mit der sich verengenden Bohrung bei der Kaba Gaida vorliegt und nicht klar ist wie die Mensur
      insbesondere der unteren Hand dadurch beeinflusst wird.

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      Nachtrag vom 18.05.22:

      Aktuell experimentiere ich mit den Spielpfeifenrohrblättern herum, möglicherweise war die erste Mensur schon brauchbar bzw. vom ersten Plan der Tief A/D Spielpfeife. Hauptproblem ist die Mensur der unteren Hand - die obere stimmt soweit, wenn man die 18mm voll aufbindet.

      Bei der Bahn ist ein größerer Abstand zwischen 0,7-1,1mm angebracht.

      Versuchshalber wurde der Rohrblattschlitz von 2,5mm auf 2,0mm verkleinert, die Mensur wurde dadurch wohl enger, allerdings auch deutlich druckempfindlicher und instabiler in der Intonation.
      Wahrscheinlich müsste dann auch die Innenbohrung auf 4,0-4,5mm verkleinert werden, was aber wohl zu einem zu weichen Klang im Verhältnis zur tiefen Tonlage führen würde.

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      Update 27.05.22:

      Heute ist wieder ein neues Rohrblatt enstanden, das soweit es scheint zu nachkorrigierten Mensur passt. Da der Träger zu tief abgefräst wurde, steht die Zunge gut 1,5-2,0mm zu weit vor,
      inklusive dem Rohrblattschlitz, weshalb ich 2mm auf die entsprechenden Maße addiert habe. Um das zu vermeiden lässt sich der Durchmesser des Trägers auf 9,5-10,0mm vergrößern.

      Aktuell verwende ich 0,5mm dickes CFK, möglicherweise sind aber 0,6mm in Sachen Ansprache und Druckstabilität besser.

      Für die Griffmulde des unteren Ringfingers wäre außerdem eine etwas schwächere Neigung und/oder ein größerer Durchmesser sinnvoll, um das Tonloch sauber abdecken zu können.


      Das derzeit größte Problem ist die Wiederholgenauigkeit bei der Herstellung der Rohrblatträger, deshalb ist hier wohl eine Optimierung vor weiteren Versuchen notwendig.

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      Update 04.07.22-09.07.22:


      *Gelöscht*

      Heute ist ein Rohrblatt entstanden, mit dessen Klang und Funktion ich endlich zufrieden bin. Den Winkel der Bahn habe ich wieder auf 1° verringert,
      da ein Winkel von 2° insbesondere die Spielbarkeit der beiden tiefsten Töne negativ beeinflusst und möglicherweise eine insgesamt weitere Bohrung notwendig macht -
      was wiederum eine höhere Lautstärke erzeugen dürfte.

      Die Verwendung von 0,1mm dickerem CFK hatte deutlich wahrnehmbare, positive Auswirkungen auf den Klang - dieser wurde definierter, die Töne klingen härter und klarer.
      Durch die Dicke der neuen Zunge wurden die Töne der oberen Hand zu hoch, infolgedessen musste die Länge der Aufbindung von 17mm auf 12mm reduziert werden.

      Die Größe der Grifflöcher wurde in der aktuellen Spielpfeifenzeichnung reduziert, um die Qualität der Vibratos zu verbessern - da insbesondere das C# mit 6,0mm zu groß war.


      In den nächsten 1-2 Wochen werde ich nochmal eine Spielpfeife mit diesen Maßen bohren, die Mensur in A/D dürfte aber nun stimmen. In der Zwischenzeit soll noch eine Stütze
      für den Fräsmotor hergestellt werden, die dazu dienen soll Schleifwalzen und Raspelköpfen zu lagern und so ein Ausreißen von Material oder Springen der Werkzeuge zu reduzieren.


      Was ich noch anmerken möchte, ist das im Gegensatz zu Spielpfeifen mit Doppelrohrblätter, bei Spielpfeifen mit Einfachrohrblättern deutlich mehr Aufwand betrieben werden muss um
      beide Komponenten als funktionierende Einheit aufeinander abzustimmen - die Bestimmung und Berechnung der Mensur ist hingegen deutlich einfacher, wie man an den relativ geringen
      Abweichungen zwischen den einzelnen Versuchen sieht. Bei höher gestimmten Instrumenten dürfte der Aufwand mit Einfachrohrblättern vermutlich geringer ausfallen.

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      14.07.22.

      *Gelöscht*

      Die A/D Mensur ist nun soweit fertig, allerdings ist die untere Hand nicht mehr ganz so angenehm zu greifen - was sich allerdings nicht vermeiden ließ. Eventuell wäre es sinnvoller 8,0mm Erweiterung
      nur bis oberhalb des 5-Fingerlochs zu bohren, damit das D und C# etwas höher klingen und noch etwas nach unten versetzt werden könnten. Naja, ich bleibe jetzt jedenfalls dabei - die Griffspannweite
      ist mit der einer Low D Whistle vergleichbar.

      Es folgte heute noch der erste Versuch zur B/E Mensur - diese ist nicht nur angenehmer zu greifen, sondern auch etwas lauter. Es mussten für den zweiten Versuch nur geringfüge Änderungen vorgenommen werden, hauptsächlich wurde auf ganze Millimeter gerundet, um es etwas einfacher zu gestalten.

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      18.07.22:

      Heute habe ich zwei Versuche bezüglich der B/E Mensur unternommen. Hauptproblem stellt derzeit das hohe B dar, wobei die gesamte obere Hand ca. einen Viertelton zu tief ist. Auch beim Versetzen des
      Tonloches um 4mm nach oben, gab es kaum Verbesserung - deshalb werde ich nochmal ein Rohrblatt bauen, welches eine Aufbindung von 14mm haben soll.
      Dadurch sollte der Ton stabiler und die Mensur der oberen Hand auf die richtige Tonhöhe korrigiert werden können.

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      31.07.22:

      *Gelöscht*

      Die Mensur in B/E ist nun auch fertig. Einer der Versuchsrohlinge war aufgrund eines Messfehlers falsch gebohrt, da die Stimmung beinahe schon für C/F passte habe ich noch ausprobiert ob sich das gleiche
      Rohrblatt auch für diese Spielpfeife verwenden lässt. Tatsächlich reichten zwei weitere Versuche aus und die Spielpfeife in C/F war auch fertig.
      Allerdings musste für die B/E und C/F Spielpfeifen der Aufbindefaden etwas verschoben werden - es ist wohl besser die Aufbindung für diese Beiden gleich auf 13-14mm anzusetzen.

      Die C/F Spielpfeife ist vom Klang her etwas schärfer als die tieferen Stimmungen, man kann das wahrscheinlich durch Verengung des Schlitzes und der Innenbohrung des Rohrblattes reduzieren
      - mit persönlich gefällt es.

      Bei der B/E Spielpfeife habe ich zwei Dinge ausprobiert: Einmal die obere Bohrung mit 6,5mm gebohrt und dann noch die zweite Stufe mit 8,0mm etwas kürzer gebohrt.

      Klanglich fand ich die 6,5mm gut, jedoch war der Unterschied im Klangcharakter zur unteren Hand zu groß - diese hätte dann uch enger gebohrt werden müssen.
      Eine Verkürzung der zweiten Bohrung hatte zur Folge, dass die Grifflöcher für den Zeige- und Mittelfinger höher klingen und so keine unnötig große Spannweite zwischen Mittel-und Ringfinger ensteht.


      Für Spielpfeifen mit Einfachrohrblatt sollte man bei gestufter Innenbohrung sorgen, dass die zweite Bohrung bis knapp über das zweite Daumenloch reicht, damit eine angenehme Haltung möglich ist.

      Da wie bereits erwähnt Töne bei Erweiterung der Innenbohrung dumpfer klingen, muss man vermutlich größere Grifflöcher (Vibrato funktionieren schlechter) verwenden.

      Das Optimum wird wohl die variante von Pavel Cip sein: Durchgängige zylindrische Bohrung, mit sich verjüngendem Schlitz/Rohrblattzunge.

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      Alle hier zuvor veröffentlichen Maße finden sich nun in den Säckpipor-Plänen.

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      Dateien

      Dieser Beitrag wurde bereits 32 mal editiert, zuletzt von Schelmenkopf ()

    • hello Schlmenkopf, I am trying to calculate a drone for a Slovak bagpipe in F according to the procedures you describe in the forum


      Bestimmung von Bordunen


      try to follow them as much as possible, as well as the recommendations you gave me some time ago.

      I would like to know if the dimensions I achieve are correct or not


      1) drone length by wavelength for a C3 (fifth, replacing F2)

      frequency of C3 = 130.813 Hz


      length = (342760 / 130,813) / 4

      = 2620.22mm /4

      = 655.5mm


      2) length correction, considering A2♭ (whole tone preceding it)

      frequency of A2♭ = 103.826 Hz

      length = (342760 / 103,826)

      = 3314.06mm


      difference = (2620.22mm - 3314.06mm)

      = 347mm


      tuning devices = 347 mm / 2

      = 174 mm each (seems excessive to me)


      drone total length = 3/4 * 347mm + 655.5mm

      = 260mm + 655.5mm

      = 915mm total


      length for each section = 915 mm / 3

      = 305mm each


      diameter of the chambers for tuning devices not yet defined (I thought 18 - 20 mm) as well as internal perforations (thinking 8 mm for all)


      I leave a link to the video of the bagpipe for a better understanding of what I was looking for


    • researchgate.net/publication/3…loping_Musical_Traditions

      [Blockierte Grafik: https://www.fujara.sk/images/instruments/bagpipes/parts.jpg]

      [Blockierte Grafik: http://www.etnofilm.org/images/MFEF2019/Informative%20programme/bagpipes.jpg]

      Good Morning,

      the slovakian bagpipes should have similar to the Bock bagpipes (in the pictures and videos I have seen) a shortened drone to the fifth (C3) for more overtone richness.
      These drone measurements are also used for different kind of smallpipes. With C3 drone measurements the 8mm bore diameter should be suitable for the F2 drone length
      it's quite narrow. C3 would give you three drone parts ca. 250mm and two tuning slides around 55-60mm (110-130mm in total).
    • good morning, thanks for your answer.

      now it intrigues me, seeing my calculations, and your logic in the measurements. doing a simple analysis, trying to understand your method to establish the measurements: your parts of the length 650mm that correspond to the wavelength of C3, then you add 100mm more as a correction, leaving the wavelength at 750, next step, you divide it into three 250 mm sections, discounting two 50 mm tuning sliders corresponding to the same length of correction, to get the initial 650 mm as a result,

      How do you determine that 100mm correction to later convert them into tuning sliders? by experience?

      when my calculations gave tuning sliders of 174mm, it did not seem correct to me, noting that in this family of bagpipes, these are short, even more so when the total length of the drone gave 915mm that after subtracting the tuning sliders was below 650mm for a C3.

      I think that everything should be adjusted to the initial 650mm (C3), without exaggerating the lengths of the tuning sliders, adding and subtracting, together with an exercise of observing images of the desired drone. beyond the calculations.
    • marktsack.de/community/index.p…mensuren-h%C3%BCmmelchen/

      marktsack.de/community/index.p…ma%C3%9Ftabelle-2021-pdf/


      I don't remember all of it - most of work in calculating I have done in 2018-2019. The upper link in another thread of the forum includes the calculated measurements
      for Hümmelchen Drones:

      Physical Length C3 = 655,5mm

      Drone Parts = Bott 289,0mm Mid 251,0mm Top 197,0mm

      Slide 2x 54,0mm

      The drone parts are in different lengths so that the visible part has the same measurements.


      benjasilva schrieb:

      good morning, thanks for your answer.

      now it intrigues me, seeing my calculations, and your logic in the measurements. doing a simple analysis, trying to understand your method to establish the measurements: your parts of the length 650mm that correspond to the wavelength of C3, then you add 100mm more as a correction, leaving the wavelength at 750, next step, you divide it into three 250 mm sections, discounting two 50 mm tuning sliders corresponding to the same length of correction, to get the initial 650 mm as a result,

      How do you determine that 100mm correction to later convert them into tuning sliders? by experience?

      when my calculations gave tuning sliders of 174mm, it did not seem correct to me, noting that in this family of bagpipes, these are short, even more so when the total length of the drone gave 915mm that after subtracting the tuning sliders was below 650mm for a C3.

      I think that everything should be adjusted to the initial 650mm (C3), without exaggerating the lengths of the tuning sliders, adding and subtracting, together with an exercise of observing images of the desired drone. beyond the calculations.

      The measurements in the forepost are not calculated, I just estimate them from my memories.
    • hello Schlmenkopf, I'm looking at the pdf with the measurements for drones, a fantastic material, I have doubts about the meaning of some words in German, I think I have an idea but I don't know if it's correct, these are ¨

      - ninth column, the word SLIDE. (tuning sliders?)
      - tenth column, the word ZAPFEN. (?)
      - eleventh and second column, the word UMSTIMMER. (?)

      I am a Spanish speaker and I help myself with a translator on the web, not always reliable.

      thanks again.
    • benjasilva schrieb:

      hello Schlmenkopf, I'm looking at the pdf with the measurements for drones, a fantastic material, I have doubts about the meaning of some words in German, I think I have an idea but I don't know if it's correct, these are ¨

      - ninth column, the word SLIDE. (tuning sliders?)
      - tenth column, the word ZAPFEN. (?)
      - eleventh and second column, the word UMSTIMMER. (?)

      I am a Spanish speaker and I help myself with a translator on the web, not always reliable.

      thanks again.


      slide = tuning sliders, correct - I must correct this it's not useful make a bilingual script, I forgot this in the past. The german word is "Stimmzug".

      Zapfen/Einbindezapfen = you can translate is as binding plug or connection plug, where the drone be stucked into the stocks.

      Umstimmer/Umstimmloch = tuning holes, for different drone notes like the Northumbrian Smallpipes.
    • Alle bisher erstellten Pläne zur schwedischen Säckpipa wurden von mir gelöscht.

      Aufgrund der gesammelten Erfahrung vom Bau einer Säckpipa in tiefer Stimmung, wurden die Pläne komplett überarbeitet.
      Neben Verbesserungen in der Darstellung wurden Maße berichtigt und einige technische Verbesserungen durchgeführt.

      Zusätzlich sind als Folge aus den Versuchen zum Cylisax zwei neue Pläne entstanden:



      marktsack.de/community/index.p…389fa9e94c0f1ac3b5056b353

      Aufbauend auf dem Konzept der "Northern Uilleann Pipes" von Alban Faust - handelt es sich dabei um balggeblasene Instrumente mit drei oktavierten Bordunen in einem gemeinsamen, hohlgebohrten Stock.

      Zusätzlich wurden die Spielpfeifen mit einem kompakten Zylinder versehen, welcher eine Branch Pipe - dadurch wird ein Überblasen möglich. Um den Tonumfang auf 1 1/2 Oktaven zu erweitern,
      wurde der Grundton des Rohrblattes erhöht, weshalb die Mensuren weiter nach unten verschoben werden mussten. Es wurden die Mensuren der der Spielpfeifen in B/E und D/G verwendet,
      deren Skala sich durch die Branch Pipe um eine Quarte erhöht wodurch sich die Tonalität zu E/A und G/C ändert. Entsprechend der ursprünglichen Mensur sind diese beiden Stimmungen,
      insbesondere G/C, angenehmer zu greifen.

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      21.10.22:

      Ich habe bezüglich der Spielpfeife für die Northern Uilleann Pipes in G/C einige Versuche unternommen, diese waren nicht seh erfolgreich. Falls jemand in dieser Hinischt weiterforschen will,
      sollte für die Branch Pipes entweder der Innenurchmesser 3,0mm(2/3 der Rohrblattinnendurchmessers) oder 4,0mm (3/5 des Bohrungsdurchmesser der Spielpfeife) verwendet werden.

      Für alle die mit den Plänen arbeiten wollen, ist es deshalb sinnvoller, ist es sinnvoller auf die Spielpfeifen aus den anderen Plänen zurückzugreifen. Die Pläne C/F, B/E, A/D verfügen über funktionierende
      Mensuren, die Mensuren in D/G und E/A entsprechen einem Instrument von Leif Erikson und Letzterer dem Plan von Björn Mitmesser - lediglich zur Anbringung der Klappen wurde die Mensur
      etwas nach unten verschoben.

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      22.10.22:

      Die Pläne für die Northern Uilleann Pipes wurden an die aktuellen Ergebnisse angepasst.


      Heute habe ich nochmals einige Versuche unternommen, diesmal mit der Spielpfeife in E/A da ich davon ausgegangen bin, dass das tiefere Rohrblatt das Ganze erleichtern dürfte.
      Es war tatsächlich etwas einfacher. Zusätzlich ist noch ein zweiter Branch Pipe Zylinder entstanden, diesmal mit einem Innendurchmesser von 3,5mm (2/3 des Rohrblatt-Innendurchmessers).
      Dabei ist aufgefallen, das ein Überblasen funktioniert - allerdings mit verringertem Druck. Also korrekterweise ein Unterblasen, welches zum Überblasen in die Oktave führt.
      Auch wenn das eigentlich der gegenteilige Effekt des Soll ist, hat es doch den Vorteil dass die überblasenden Töne nicht lauter klingen wie in der ersten Oktave.
      Die engere Branch Pipe hat davon unabhängig dafür gesorgt, dass nun durch die größere Druckdifferenz zwischen den Oktaven insgesamt die Stimmstabilität zugenommen hat
      und auch problemlos Verzierungen spielbar sind.

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      24.10.22:

      Zum Rohrblatt habe ich nochmals einige Versuche unternommen:

      - Zusätzliche Fase am Bahnbeginn
      - Abrundung der Bahn
      - Veränderung der Schlitzgeometrie
      - Erweiterung des Schlitzes Richtung Einsteckzapfen, mit verringertem Durchmesser

      Nichts davon war erfolgreich, rein physikalisch scheint es beim Einfachrohrblatt nicht mögllich zu sein ein Überblasen durch mehr Druck zu realisieren.
      Deshalb wurden die Pläne noch ein letztes Mal geändert und mit einer Registerklappe versehen.

      Zum Klang:

      Ein Klangbeispiel habe ich leider Keines, da dafür erst wieder neue Rohrlätter und Spielpfeifen gedreht werden müssten. Der Klang dieser tief gestimmten Djura Gaida kommt dem aber ziemlich nahe.
      - Insgesamt vielleicht noch etwas runder. Rein subjektiv empfinde ich es für die Säckpipa und die ihre Musik passend und als Verbesserung.



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      25.10.22:

      Ich musste den G/C Plan nochmals löschen, da sich einige Bemaßungen verschoben hatten, das Rohrblatt musst nochmals etwas eingekürzt werden.
      Da im Vergleich zur Zungenlänge der Aufbindeteil relativ lang ist, klingt die G/C Spielpfeife noch etwas weicher als die E/A Spielpfeife, nämlich eher einer Kreuzung zwischem Folgenden:



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    • In den letzten zwei Wochen wurden die veröffentlichen Pläne teils ergänzt und ausgebessert sowie neu sortiert:

      - Ergänzung der Nortumbrian Smallpipes Pläne mit 12 Klappen und Tonumfang von zwei vollen Oktaven von A-a'' und G-g''

      - Überarbeitung und Korrektur des alten Plans für Kaba/Djura Gaida, Ergänzung für Stimmungen in D, E, F, G bzw. G, A, Bb und C

      - Überarbeitung Tagelharpa/Jouhikko

      - Ergänzung, Native American Drone Flute in den Stimmungen E, F, A, B, C#

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      Als Letztes möchte ich noch den nachfolgenden Plan hinzufügen, der ausgehend von den verschiedenen Versuchen und Plänen für Dudelsäcke mit Einfachrohrblatt entstanden ist.

      Die Bordune basieren auf denen der Säckpipor bzw. sind für diese dementsprechend auch verwendbar, die Spielpfeife basiert auf einer Djura Gaida. Abweichend vom häufig anzutreffenden
      Konzept diatonischer Spielpfeifen, verfügt diese Spielpfeife über eine Tonskala in Moll-Pentatonik - die Anzahl der spielbaren Töne verringert sich dadurch, der Tonumfang hingegen steigt an.

      Die Idee dazu kam mir, unter Anderem durch das Intro von Corvus Corax "Na Lama Sa" sowie "Hunnu Guren" von Auli, dem gleichzeitigen Abspielen von Tuning Drones und Videos von Batzorig Vaanchig
      und dem Kanal von Rowan Hartsuiker auf Youtube, welcher schottische Pipes mit mongolischem Kehlkopfgesang kombiniert.

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      Da ich mittlerweile alle Ideen die in den letzten Jahren bezüglich des Sackpfeifenbaus und möglichen Verbesserungen aufgekommen sind hier veröffentlicht habe, verabschiede ich mich hiermit auf unbestimmte Zeit aus dem Forum.

      Wie an anderer Stelle jemand bereits im Bezug auf die Anzahl der Aktiven im Forum geschrieben hat, "Irgendwann ist einfach der Punkt erreicht, an dem alles gesagt wurde."
      Dateien

      Beitrag von scheppi23 ()

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